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Devisen: Eurokurs steigt moderat - Türkische Lira unter Druck

20.08.2018 | 21:19

NEW YORK (awp international) - Der Eurokurs hat am Montag im New Yorker Handel etwas zugelegt. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1470 US-Dollar. Gegen Mittag mitteleuropäischer Sommerzeit war der Kurs noch kurz unter die Marke von 1,14 Dollar gerutscht, hatte sich aber schnell wieder berapppelt. Insgesamt gab es von der Konjunkturseite wenig Impulse am Markt.

Auch zum Schweizer Franken hat der Euro zugelegt und ist zuletzt bis auf die Marke von 1,1380 Franken vorgerückt. Noch zu Beginn der neuen Woche lag das Währungspaar unter 1,1370 Franken. Der Dollar büsst dagegen zum Franken etwas an Wert ein und kostet noch 0,9922 Franken nach Kursen von 0,9950 Franken im frühen Geschäft.

Hauptthema an den Devisenmärkten ist nach wie vor die Schwäche der türkischen Lira. Am Montag konnte sich die Währung der Türkei zunächst stabilisieren, geriet dann aber wieder unter Druck. Zu Euro und Dollar gab sie jeweils um rund 2,5 Prozent nach. Zuletzt verringerte sich das Minus zu den beiden Währungen auf etwas mehr als 1 Prozent.

Druck auf die Lira erzeugten unter anderem Entscheidungen grosser Ratingagenturen. Am Freitag hatten die Ratingagenturen Moody's und S&P die Bonität der Türkei noch etwas tiefer in den sogenannten Ramschbereich abgestuft. Fitch traf zwar keine Entscheidung, teilte aber mit, man betrachte die Massnahmen der Türkei zur Bekämpfung der Lira-Krise als nicht ausreichend.

mis/bgf/jsl/he/mk


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