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Devisen: Wenig Bewegung im US-Handel

16.04.2018 | 21:24

NEW YORK (awp international) - Am Devisenmarkt hat sich am Montagabend nicht mehr allzu viel getan. Im Tagesverlauf schwächelte jedoch der Dollar gegenüber dem Euro und dem Franken. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt in New York bei 1,2379 US-Dollar gehandelt und damit ungefähr einen halben Cent höher als im europäischen Frühhandel. Das Währungspaar Dollar/Franken stand zuletzt bei 0,9597, am frühen Montagmorgen hatte es noch deutlich oberhalb der 0,96er-Schwelle notiert.

Als ein Grund für die Dollar-Schwäche galt eine Twitter-Nachricht von Donald Trump. Der US-Präsident warf Russland und China vor, ihre Währungen gezielt abzuwerten, während die USA weiter ihre Zinsen erhöhten. Dies sei "nicht akzeptabel", so der Präsident. Die Militärschläge der USA, Frankreichs und Grossbritanniens vom Wochenende gegen Ziele in Syrien hatten dagegen am Devisenmarkt nicht zu stärkeren Kursbewegungen geführt.

Erwartet wird jedoch eine weitere Verschlechterung des Verhältnisses zwischen den USA und Russland. Am Wochenende hatte die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley für Montag neue Wirtschaftssanktionen angekündigt. Nach Angaben des Weissen Hauses hat die US-Regierung aber noch keine Entscheidung getroffen. Trumps Sprecherin Sarah Sanders sagte am Montag, diese würden erwogen und eine Entscheidung werde bald getroffen.

Der Euro/Franken-Kurs verharrte derweil den ganzen Tag über auf hohem Niveau, zuletzt stand er bei 1,1881. Als mögliche Gründe für diese Franken-Schwäche führten Analysten verschiedene Punkte ins Feld: Zum einen verliere der Franken mit dem Ende der Euro-Krise zunehmend seine Funktion als "sicherer Hafen" in der Region. Zum anderen könnten auch die US-Sanktionen gegen Russland eine Rolle spielen: Russische Oligarchen könnten auf der Suche nach Liquidität ihre Franken-Positionen abbauen und Bargeld aus der Schweiz abziehen, erklärte ein Experte gegenüber Reuters.

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