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Compagnie Financière Tradition erzielt im ersten Quartal höhere Umsätze

27.04.2018 | 07:31

Lausanne (awp) - Die Westschweizer Broker-Gruppe Compagnie Financière Tradition (CFT) hat im ersten Quartal 2018 einen gegenüber dem Vorjahr höheren Umsatz erreicht. Die Marktaktivitäten hätten seit Jahresbeginn in dem von der Gruppe betreuten Geschäft zugenommen, schreibt CFT in der Mitteilung vom Freitag.

Der Umsatz von CFT wuchs auf konsolidierter Basis um 7,6 Prozent auf 229,6 Millionen Franken. Zu konstanten Wechselkursen, also in Lokalwährungen, errechnet sich ein Plus von 7,8 Prozent. Auch im adjustierten Umsatz, der zusätzlich die Anteile aus Joint Ventures beinhaltet, hat die Gruppe gut zugelegt. Der Umsatz nahm da um 8,9 Prozent auf 250,9 Millionen zu; in Lokalwährung wuchs das Geschäft um 9,1 Prozent.

Der bereinigte Umsatz aus dem Interdealer-Brokergeschäft (IDB) sei dabei in Lokalwährungen um 8,6 Prozent angestiegen, so CFT weiter. Das Devisenhandelsgeschäft für Privatanleger in Japan (Non-IDB) rückte um deutliche 24,4 Prozent vor.

Gewinnzahlen publiziert CFT zum ersten Quartal keine. In der Mitteilung werden auch keine Angaben zum Ausblick gemacht.

Derweil hat CFT am Freitag die Traktandenliste für die am 24. Mai in Lausanne stattfindende Generalversammlung veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass Pierre Languetin, der seit 1995 bei CFT ist, sich nicht mehr zur Wahl in den Verwaltungsrat stellen wird. Languetin wolle mehr Zeit seinen weiteren Tätigkeiten widmen, heisst es. Als Dank für die Leistungen bei CFT, soll Languetin der Titel des Ehrenpräsidenten verliehen werden.

Als Ersatz von Languetin im Verwaltungsrat wird den Aktionären die Wahl von Eric Solvet vorgeschlagen. Der 49-Jährige ist Professor für Finanzen an der Chulalongkorn Universität in Thailand und war zuvor auch als Berater für McKinsey&Co. tätigt.

mk/tp



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