Logitech-Aktien von überraschend starken Q1-Zahlen beflügelt

23.07.2019 | 09:20

Bern (awp) - Die Logitech-Aktien legen am Dienstag nach überraschend starken Zahlen zum ersten Quartal 2019/20 deutlich zu. Der Peripheriegeräte-Hersteller gewann wider Erwarten an Schwung und übertraf auch bei den Gewinnen die Prognosen.

Bis um 9.15 Uhr legen Logitech-Namen um 5,7 Prozent auf 40,77 Franken zu. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert hingegen lediglich 0,4 Prozent über dem Schlussstand vom Vortag.

Die Lausanner gewannen verglichen mit dem Schlussquartal 2018/19 (+5,4%) im ersten Quartal mit einem Umsatzwachstum von 5,9 Prozent weiter an Schwung. Dies kam eher überraschend, waren Analysten angesichts hoher Vergleichszahlen und widriger Wechselkursen doch davon ausgegangen, dass die Dynamik eher etwas nachlasse.

Und auch auf Gewinnebene schnitt Logitech klar besser ab als von Experten erwartet. In Analystenkreisen kommen die Zahlen denn auch gut an. Durchs Band werden die Aktien weiterhin zum Kauf empfohlen.

Logitech habe eine weitere solide Leistung über Erwartungen gezeigt, heisst es etwa bei der Bank Vontobel. Dabei seien die Vorteile eines gut ausbalancierten und starken Produktportfolios zu Tage getreten. Der zuständige Analyst rechnet mit einem leichten Anstieg der Konsenserwartungen.

Ins gleiche Horn bläst die ZKB: Das operative Resultat sei erneut klar stärker als erwartet ausgefallen. Zudem lobt der zuständige Analyst, dass trotz starkem Wachstum das Kostenwachstum unter Kontrolle geblieben sei.

Goldman Sachs verweist mit Blick auf die gestiegene Profitabilität ebenfalls auf das diversifizierte Wachstum sowie die Kosteneinsparungen und den vorteilhafteren Produkte-Mix.

Auch bei der UBS ist von insgesamt guten Resultaten die Rede, welche bei Anlegern für Sicherheit sorgten. Ausgezahlt habe sich für Logitech dabei die Diversifikation sowie die Strategie, in der EMEA-Region mehr auf hochwertige Produkte zu setzen.

Nicht ganz so positive tönt es dagegen bei der Credit Suisse. Zwar ist auch hier von übertroffenen Erwartungen die Rede. Gleichzeitig wird aber auf das verhältnismässig schwache Wachstum im zuletzt starken und grössten Bereich Gaming verwiesen. Dieses lag nach konstanten Wechselkursen bei 2 Prozent (+9% im Vorquartal) und in US-Dollar stand sogar ein leichtes Minus zu Buche.

jl/rw


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