Morning Briefing International

05.09.2019 | 08:10

FRANKFURT (awp international)

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AKTIEN

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DEUTSCHLAND: - WEITER ERHOLT - Neue Gespräche zwischen den USA und China und weitere Abstimmungsschlappen für den britischen Premier Boris Johnson und seine No-Deal-Brexit-Pläne erfreuen die Anleger: Der Broker IG taxiert den deutschen Leitindex am Donnerstag rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start 1 Prozent höher auf 12 145 Punkte. Wie chinesische Staatsmedien am Donnerstag berichteten, sollen neue direkte Gespräche zwischen den beiden Handelsstreitparteien USA und China Anfang Oktober im Rahmen des regelmässigen strategischen Wirtschafts- und Handelsdialogs beider Länder in Washington stattfinden. Auf der Arbeitsebene sollen "bedeutende Fortschritte" bereits Mitte September vorbereitet werden. Mit Blick auf den Brexit hatte Premier Johnson derweil vergeblich versucht, ein Gesetzesvorhaben im Unterhaus zu stoppen, das einen No-Deal-Brexit Grossbritanniens verhindern soll. Da am Mittwoch auch ein Antrag Johnsons auf eine Neuwahl abgelehnt wurde, verlor seine Regierung binnen nur zwei Tagen insgesamt vier Abstimmungen.

USA: - FEST - Infolge deutlicher Kursgewinne in Asien und Europa hat die Wall Street am Mittwoch einen Teil ihrer Vortagsverluste wieder wett gemacht. Der Leitindex Dow Jones ging 0,91 Prozent höher bei 26 355,47 Punkten und damit fast auf seinem Tageshoch über die Ziellinie. Am Dienstag war er nach dem langen Wochenende etwa einen Prozent schwächer in den September gestartet.

ASIEN: - FEST - Die Hoffnung auf Fortschritte im zuletzt eskalierten Handelsstreit zwischen den USA und China hat die Börsen Asiens am Donnerstag angetrieben. So soll es nun Anfang Oktober in Washington neue direkte Gespräche geben, die ab Mitte September auf Arbeitsebene vorbereitet werden. An Chinas Festlandsbörsen stieg der CSI 300 zuletzt um mehr als anderthalb Prozent und in Hongkong ging es für den Hang Seng um 0,38 Prozent aufwärts. In Japan legte der Nikkei 225 um mehr als zwei Prozent zu.

DAX              	12 025,04	0,96%
XDAX            	12 046,16	0,98%
EuroSTOXX 50	      3450,83	0,88%
Stoxx50        	      3166,47	0,75%

DJIA             	26 355,47	0,91%
S&P 500        	      2937,78	1,08%
NASDAQ 100  	      7719,25	1,44%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN:

Bund-Future    178,03  -0,36%

DEVISEN:

Euro/USD       	1,1028	-0,07%
USD/Yen         106,53	 0,13%
Euro/Yen       	117,48	 0,06%

ROHÖL:

Brent  60,62 -0,08 USD
WTI    56,15 -0,11 USD

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PRESSESCHAU

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bis 6.45 Uhr:

- SPD will Begrenzung von Weiterbildungen Arbeitsloser aufheben, Redaktionsnetzwerk Deutschland

- FDP fordert flexible Rente ab 60 Jahren, Rheinische Post

- Vor Krisengipfel bei Altmaier: Grüne und Städte fordern mehr Tempo bei Windkraftausbau, Neue Osnabrücker Zeitung

- Studie der Steuerberaterkammer: Zukünftige Wettbewerbsfähigkeit gefährdet, HB

- Thüringens CDU-Chef Mike Mohring: Russische Sanktionen schaden Thüringen, Rheinische Post

- Vor Merkel-Reise: Historiker Niall Ferguson plädiert für einen neuen Kalten Krieg mit China, HB

- Wirtschaftskriminalität: Kleine Unternehmen schlecht geschützt, Rheinische Post

bis 23.45 Uhr:

- Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat an die Regierung in London appelliert, Klarheit über den Brexit zu schaffen; erwartet "moderates Wirtschaftswachstum" in Deutschland, Funke

- Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber hat Unternehmen in Deutschland vor den Folgen gewarnt, sollten sie nicht auf einen ungeregelten EU-Austritt Grossbritanniens vorbereitet sein, HB

bis 21.00 Uhr:

- Tho­mas Se­dran, Chef von VW-Nutzfahrzeuge: "Es ist schon sehr schwer, ein Au­to durch ei­nen Ro­bo­ter si­cher durch den Ver­kehr ei­ner Gross­stadt zu be­we­gen. Das er­for­dert enor­me In­ves­ti­tio­nen. Die lie­gen jetzt schon im drei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­reich je Jahr", FAZ

- DIHK für Reform des Planungsrechts, HB

- Blackrock-Chef Larry Fink: "Die wirtschaftliche Lage in den USA sieht nicht schlecht aus", HB

- Historiker Niall Ferguson: "Müssen uns auf Kalten Krieg zwischen USA und China einrichten", HB

- Früherer NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) über Cum-Ex-Geschäfte: "Die Justiz muss gegen gierige Rechtsbrecher vorgehen", HB

/mis


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