Novartis spannt bei der Weiterentwicklung von Breezhaler mit Qualcomm zusammen

06.01.2016 | 10:25

(Ergänzt um weitere Informationen und Aktienkurs)

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Novartis arbeitet mit dem Technologieunternehmen Qualcomm an der nächsten Generation seines Inhaliergeräts Breezhaler zur Behandlung der Lungenerkrankung COPD (Raucherlunge). Im Rahmen der Zusammenarbeit wird Qualcomm die Technologie-Lösung für die Konnektivität des Inhalators entwickeln, teilte Novartis am Dienstagabend mit. Die nächste Breezhaler-Generation soll im Jahr 2019 lanciert werden.

Bei der von der Healthcare-Einheit von Qualcomm entwickelten Lösung handle es sich um ein kleines elektronisches Extramodul innerhalb des Inhalationsgerätes, das bei Gebrauch durch den Patienten kabellos alle Daten während der Inhalation an ein Smartphone sendet, schreibt die ZKB in einem Marktbericht. Über eine spezielle Mobile-App werden die Daten an die Cloud gesendet, von wo aus der Patient selbst die tatsächliche Aufnahme des Medikaments durch die Inhalation, die entsprechende Erleichterung bei der Atmung, aber auch fehlerhafte oder noch ungenügende Auswirkungen der Medikation auf seinen Krankheitszustand feststellen kann. Diese Daten werden dann an den behandelnden Arzt gesendet, wodurch eine Adaptation der Medikation erfolgen kann.

Gemäss der ZKB wäre der Breezhaler von Novartis der erste seiner Art. Diese Entwicklung sei ein Schritt in die richtige Richtung der modernen digitalen Medizin, schreibt das Institut weiter. Allerdings sei ein kommerzieller Erfolg für Novartis daraus heute noch nicht einschätzbar.

Entsprechend fällt die Reaktion am Markt neutral aus. Die Novartis Aktien büssen in einem insgesamt schwachen Gesamtmarkt bis gegen 10.10 Uhr 0,3% ein.

sig/cp


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