Aktien Schweiz Eröffnung: Erholung setzt sich fort

12.02.2019 | 09:30

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt steht am Dienstag im frühen Geschäft etwas fester. Damit setzt sich die am Montag eingeleitete Erholung nach den drei Verlusttagen zum Schluss der Vorwoche fort. Bis zum Jahreshoch des SMI bei knapp 9'170 der Vorwoche fehlen derzeit noch rund 70 Punkte. Die Vorgaben aus den USA waren neutral, in Japan dagegen zogen die Kurse am Berichtstag klar an. Verbunden ist dies mit Hoffnungen auf Fortschritte im sino-amerikanischen Handelsstreit. Denn seit Montag sind Vertreter der USA in China, um den Besuch einer hochrangigen US-Delegation gegen Ende der Woche vorzubereiten. Die Einschätzungen, ob es tatsächlich zu einer Einigung kommt, gehen in Marktkreisen allerdings auseinander.

Positive Signale gibt es auch vom US-internen Haushaltsstreit. Republikaner und Demokraten verkündeten am Montag, sie hätten eine grundsätzliche Einigung gefunden - ohne Einzelheiten zu nennen. Unklar ist dabei vor allem, ob Präsident Donald Trump einer solchen Vereinbarung zustimmt. Mit Blick auf die Aktienmärkte gibt es aber auch kritischere Stimmen. So hat die Credit Suisse beschlossen, "nach der gesunden Erholung" die globalen Aktien von einer übergewichteten auf eine neutrale Position zurückzunehmen und somit Gewinne mitzunehmen. Das Anlagekomitee verweist dabei auf kurzfristige Risiken.

Der Swiss Market Index (SMI) steigt bis um 09.15 Uhr um 0,36 Prozent auf 9'101,42 Punkte. Der 30 Aktien umfassende Swiss Leader Index (SLI) zieht um 0,50 Prozent auf 1'404,98 Punkte an und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,31 Prozent auf 10'632,99 Punkte. Alle Bluechips werden derzeit höher gehandelt.

Grösste Gewinner sind dabei AMS (+2,2%), Julius Bär (+1,7%) und Vifor Pharma (+1,4%), ohne dass es dazu konkrete News gäbe. Weitere klare Gewinner sind etwa Adecco (+1,3%), Logitech oder Clariant (je +1,1%) sowie die Luxusgütertitel Swatch (+1,2%) und Richemont (+0,9%).

Für CS (+0,9%) hat Goldman Sachs das Kursziel etwas reduziert, gleichzeitig aber die Empfehlung "Buy" bestätigt, dies im Zusammenhang mit der in der Vorwoche kommunizierte höhere Steuerquote der CS. Die Bank wird am Donnerstag Jahreszahlen vorlegen.

Am Ende der Tabelle finden sich SGS, Swiss Re und Partners Group, welche allerdings allesamt knapp im Plus stehen.

Im breiten Markt fallen Vontobel mit einem Minus von 3,5 Prozent klar zurück. Der Gewinn im Geschäftsjahr 2018 hat zwar die Markterwartungen erfüllt, als enttäuschend wurde aber der Geldabfluss im zweiten Semester sowie die lediglich gehaltene Dividende gewertet.

cf/ys


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