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514 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gemeldet

16.09.2020 | 14:48

Bern (awp/sda) - In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch 514 Coronavirus-Ansteckungen innerhalb eines Tages gemeldet worden. Es gab sieben neue Todesfälle und 18 Personen mussten ins Spital eingewiesen werden.

Am Dienstag registrierte das BAG 315 Fälle, am Montag 257, am Sonntag 475, am Samstag 465. Insgesamt wurden in der Schweiz und in Liechtenstein bisher 1'221'858 Tests auf Sars-CoV-2, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, durchgeführt. Davon waren nach Angaben des BAG 4,7 Prozent positiv. Für die vergangenen sieben Tagen betrug die Positivitätsrate 3,8 Prozent.

Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung stieg um sieben auf 1755. Seit Anfang der Pandemie mussten 4709 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden.

Insgesamt gab es seit Beginn der Pandemie 48'265 laborbestätigte Fälle. Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich am Mittwoch nach Angaben des BAG 2034 Personen in Isolation und 5737 Menschen standen unter Quarantäne. Zusätzlich sassen 7075 Heimkehrerinnen und Heimkehrer aus Risikoländern in Quarantäne.

___ Über 450 Alarme via App

Die Zahl der aktiven Nutzerinnen und Nutzer der Swiss-Covid-App lag am Dienstag bei 1,62 Millionen, wie der entsprechenden Webseite des Bundesamtes für Statistik (BFS) am Mittwoch zu entnehmen war. Am Montag waren es 1,62 Millionen gewesen, am Sonntag 1,63 Millionen.

In der App können Infizierte einen sogenannten Covid-Code eingeben, mit dem alle anderen App-Nutzer alarmiert werden, die sich in den vergangenen Tagen während mehr als 15 Minuten in der Nähe der infizierten Person aufgehalten hatten. Gemäss der Website wurden am Montag - der neuesten Angabe - 65 solcher Codes eingegeben. In der Woche bis Montag kamen damit 453 Alarme zusammen.

___ Luzerner Fasnacht auf Sparflamme

Die Luzerner Fasnacht 2021 muss ohne die beiden grossen Umzüge auskommen. Das Luzerner Fasnachtskomitee (LFK) hat den Fritschiumzug vom Schmutzigen Donnerstag und den Weyumzug am Montag danach abgesagt, die jeweils zehntausende Fasnächtler anlockten.

"Unser Fasnächtlerherz blutet", sagte LFK-Medienchef Peti Federer vor den Medien. Doch angesichts des Virus wäre nicht die gleiche Ausgelassenheit möglich. Und man sei nicht der Meinung, dass sich die Covid-19-Situation Anfang 2021 gravierend verändern werde.

Auch der Fasnachtsmarkt und die Usgüüglete seien abgesagt, sagte LFK-Präsident Dani Abächerli. Damit finden die vier grossen Anlässe des Komitees nicht statt.

Abächerli betonte, dass damit nicht etwa die Luzerner Fasnacht abgesagt sei. Er könne aber nicht für die Organisatoren der beiden Tagwachen oder des Monsterkorsos sprechen.

___ Basel sucht nach Alternativen

Zum Auftakt der Fasnacht am Schmutzigen Donnerstag, der 2021 auf den 11. Februar fällt, treffen sich jeweils über 10'000 Personen zur Tagwache der Zunft zu Safran. Etwas weniger Frühaufsteher folgen am Güdismontag dem Ruf der Wey-Zunft zur zweiten Tagwache.

Payerne VD hatte die Fasnacht 2021 wegen der strengen Sicherheitsmassnahmen vor Wochenfrist abgesagt. In Basel sucht das Fasnachts-Comité zusammen mit den Cliquen und Behörden nach Alternativen, wie die Fasnacht ohne grosse Menschenansammlungen durchgeführt werden könnte.



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