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Haushaltapparatefirmen verkaufen im zweiten Quartal mehr Geräte als erwartet

16.07.2020 | 12:51

Zürich (awp) - Der Absatz von Haushaltsgeräten hat sich im zweiten Quartal entgegen den Erwartungen nur leicht verschlechtert. Für das dritte Quartal zeichnet sich gemäss dem Konjunkturbarometer des Fachverbandes Elektroapparate für Haushalt und Gewerbe Schweiz (FEA) hingegen eine deutliche Verschlechterung ab.

Obwohl während den Monaten April bis Juni die Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus grösser waren als im ersten Quartal, verzeichneten nur 23 Prozent der Anbieter von Elektroapparaten schlechtere Erträge als im Vorquartal (19%). Damit erhöhte sich die Zahl der Firmen, die über schwache Erträge klagten, weniger stark, als der Verband erwartet hatte. Bei der letzten Umfrage waren nämlich noch rund 30 Prozent der Firmen der Meinung, dass die Erträge im zweiten Quartal schlechter ausfallen würden.

Im zweiten Quartal schätzten gar über drei Viertel der Firmen ihre Ertragslage als befriedigend bis gut ein, was "positiv zu werten" sei, wie es in einer Mitteilung des FEA vom Donnerstag heisst.

Für das aktuelle, dritte Quartal erwarten die Mitglieder des FEA uneinheitliche Ergebnisse. Einerseits rechnen mit 41 Prozent deutlich mehr Firmen mit tieferen Eträgen, andererseits zeigen aber die Parameter Bestellungseingang, Auftragsbestand und Beschäftigungslage nach oben. "Es scheint, als würde der Umsatz zu Lasten der Marge erkauft", kommentierte der FEA diese Ergebnisse.

tv/uh


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