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Aktien Schweiz Vorbörse: Leicht freundlicher Auftakt erwartet

14.08.2019 | 08:45

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Mittwoch gemäss den vorbörslichen Angaben seine Erholung vom Vortag fortsetzen. Die freundlichen Vorgaben aus Übersee liefern ihm dafür die nötigen Impulse. Auslöser ist die Aussicht auf eine Entspannung im US-chinesischen Handelsstreit. US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, die geplanten Zölle für Mobiltelefone, Laptops, Monitore, bestimmtes Spielzeug und manche Schuhe sowie Kleidungsstücke auf Mitte Dezember zu verschieben.

Das hatte die Märkte weltweit schon am Dienstag gestützt. Gleichzeitig warnen Händler, dass die Euphorie von kurzer Dauer sein könnte. Ein Tweet von Präsident Trump genüge, um einen Richtungswechsel zu bewirken. Zudem sorgten die aktuellen Konjunkturdaten aus China und die anhaltenden Unruhen in Hongkong für Unsicherheit. So ist Chinas Industrieproduktion im Juli so langsam gewachsen wie seit Februar 2002 nicht mehr. Und auch die BIP-Daten aus Deutschland zeigen einen leichten Rückgang im zweiten Quartal.

Der vorbörslich von der Bank Julius Bär berechnete SMI gewinnt gegen 08.20 Uhr 0,13 Prozent hinzu auf 9'799,09 Punkte. Dabei notieren alle 20 SMI-Werte im Plus.

Die Entspannung im Handelsstreit macht sich auch am Mittwoch erneut bei den beiden Uhrenherstellern Swatch und Richemont (beide +0,6%) bemerkbar. Sie hatten bereits am Dienstag zu den grössten Gewinnern gezählt.

Noch deutlicher profitieren die Titel von AMS (+2,1%). Sie folgen damit den festen US-Vorgaben. Der iPhone-Hersteller Apple - ein Kunde von AMS - war am Dienstag im Zuge der US-chinesischen Entspannung um 4 Prozent gestiegen.

Ebenfalls fester als der Gesamtmarkt tendieren die Aktien der Zurich (+0,4%). Hier liefert ein Analystenkommentar der Credit Suisse zusätzlichen Schub.

Halbjahreszahlen gibt es derweil von Schindler (-2,4%). Der Lift- und Rolltreppenhersteller hat im ersten Halbjahr Auftragseingang und Umsatz gesteigert, auf Gewinnseite dagegen Rückgänge verbucht. Die Schätzungen wurden insgesamt knapp erreicht.

Dagegen hat der Implantatehersteller Straumann (+2,1%) die Erwartungen leicht übertroffen und vor allem die Prognose für den weiteren Geschäftsverlauf erhöht.

hr/uh


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