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Aktien New York Ausblick: Starke Zahlen von Apple und Konjunktur stützen

29.01.2020 | 14:29

NEW YORK (awp international) - Die Erholung an der Wall Street dürfte sich zur Wochenmitte fortsetzen. Der Broker IG taxierte den Dow Jones Industrial am Mittwoch rund eine Stunde vor der Startglocke 0,6 Prozent höher auf 28 900 Punkte. "Die Stimmung hellt sich wieder auf vor der Sitzung der US-Notenbank am Abend", sagte Analyst Pierre Veyret vom Broker ActivTrades. Anleger fassten angesichts zuletzt starker Konjunkturdaten aus den USA und guter Quartalszahlen von Apple vom Vorabend wieder Mut.

Am Abend steht die US-Notenbank-Sitzung im Mittelpunkt des Interesses. Änderungen dürfte es freilich nicht geben. Seit Wochen scheine die Mehrheit der Mitglieder des geldpolitischen Rats darin einig zu sein, "dass das derzeitige Zinsniveau angemessen ist und es keinen Grund gibt, Änderungen vorzunehmen", merkte Volkswirt Ulrich Wortberg von der Helaba in einem Kommentar an.

Mit Apple hatte einer der wichtigsten US-Konzerne am Dienstag nachbörslich Zahlen vorgelegt und dabei im Weihnachtsgeschäft Rekordzahlen verzeichnet. Der Quartalsumsatz stieg im Jahresvergleich um neun Prozent auf 91,8 Milliarden Dollar. Der Gewinn erreichte 22,2 Milliarden Dollar nach knapp 20 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor. Die Aktie stieg vorbörslich um knapp zwei Prozent.

Doch längst nicht alle Technologieunternehmen glänzten. Bei AMD und Xilinx gab es herbe Enttäuschungen. Der Intel -Konkurrent AMD patzte beim Ausblick ebenso wie der Hersteller von Kommunikationshalbleitern Xilinx. Die Quittung fiel deutlich aus: AMD verloren vor der Startglocke 4,5 Prozent und Xilinx sogar 8 Prozent.

Rückenwind könnte der Dow Jones Index vom Indexschwergewicht Boeing erhalten. Nach Veröffentlichung von Quartalszahlen rückten die Papiere des stark angeschlagenen Herstellers des Unglücksfliegers 737 Max um 2,7 Prozent vor.

Ebay enttäuschte mit dem Ausblick. Die Umsatzwartung für das erste Quartal 2020 lagen um 2,5 Prozent unter den Analystenschätzungen. Der Kurs rutschte um 4,5 Prozent ab.

Dagegen übertrafen die Quartalszahlen von Starbucks die Erwartungen der Analysten. Dem Kurs nutzte das aber wenig, er trat auf der Stelle. Der Kaffeebar-Betreiber rechnet mit erheblichen negativen Auswirkungen auf das China-Geschäft durch das Coronavirus.

Gut kamen dagegen die Ziele von General Electric an. Vor allem die Erwartungen an die Entwicklung des Free Cash Flow begeisterten und sorgten für einen Kurssprung von fast acht Prozent.

Die Investmentbank Goldman Sachs will die Rendite auf das Eigenkapital in den kommenden drei Jahren steigern, wie ihre Manager auf einem Investorentag erklärten. Der Kurs legte daraufhin um zwei Prozent zu./bek/fba

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