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Aktien Schweiz Eröffnung: Leicht fester vor Zinsbeschluss der US-Notenbank

16.09.2020 | 09:35

Zürich (awp) - Die Schweizer Börse präsentiert sich am Mittwoch im frühen Geschäft wenig verändert. Vor der Veröffentlichung der geldpolitischen Beschlüsse der US-Notenbank Fed am Abend (20.00 Uhr MESZ) hielten sich die Anleger zurück, heisst es am Markt.

Dass das Fed mit grösseren Weichenstellungen aufwartet, wird zwar nicht erwartet. Allerdings dürfte es sich zum neuen Inflationsziel äussern, das im Ergebnis zu einer noch lockereren Geldpolitik führt. Die neuen Leitzinsprojektionen dürften Nullzinsen bis mindestens Ende 2023 signalisieren, erwartet die LBBW. Einblick in die konjunkturelle Entwicklung erlauben am Nachmittag ausserdem die US-Detailhandelsumsätze und Angaben zum US-Immobilienmarkt.

Der SMI notiert gegen 09.20 Uhr um 0,25 Prozent höher mit 10'546,63 Punkten. Der SLI, in dem die 30 wichtigsten Aktien enthalten sind, steigt um 0,26 Prozent auf 1'597,37 und der breite SPI um 0,30 Prozent auf 13'069,75 Punkte. Von den 30 SLI-Titeln legen 21 zu und neun geben nach.

Gesucht sind Logitech (+1,6%), was Händler mit der Apple-Präsentation vom Vortag erklären.

Festere Kurse verzeichnen zudem die Anteile der Partners Group (+1,4%), von Swisscom (+1,0%) und Vifor Pharma (+1,4%).

Geberit gewinnen 0,9 Prozent. Die Sanitärtechnikfirma startet das im Frühjahr angekündigte Aktienrückkaufprogram über rund 950'000 Aktien am morgigen Donnerstag.

Der Versicherer Zurich (+0,4%) muss in Grossbritannien Schäden, die aus Betriebsschliessungen infolge des Corona-"Lockdown" entstanden sind, nicht decken. Dies entschied laut Zurich ein Gericht.

Den stärksten Abschlag verbuchen die Anteile von Richemont (-1,1% oder 0,76 Fr.), die ex-Dividende von 1 Franken je Aktie gehandelt werden.

Die Aktien von Credit Suisse (-0,5%) stehen wie die Titel der UBS (-0,1%) und von Swiss Re auf den Verkaufszetteln. Die Spekulationen um die beiden Grossbanken hätten sich wieder etwas gelegt, sagt ein Händler.

Julius Bär (-0,1%) steht kurz vor der Einigung mit den US-Behörden im Zusammenhang mit der Fifa-Affäre. Zudem rückt auch die zweite Dividendentranche, deren Ausschüttung die Bank wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt hatte, in Sicht.

Unter Druck stehen am breiten Markt Helvetia (-2,6%). Aktionär MEAG, der Assetmanager der Münchener Rück, hat 1,3 Millionen Aktien in einem beschleunigten Bookbuilding platziert hat.

Im breiten Markt steht zudem heute die ausserordentliche Generalversammlung von Aryzta (+1,4%) im Mittelpunkt des Interesses. Dort dürften die Weichen neu gestellt werden.

pre/rw


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