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Devisen: Kursverluste vor US-Zinsentscheidung

16.09.2020 | 17:21

FRANKFURT (awp international) - Der Euro hat am Mittwoch vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank nachgegeben. Am Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1827 US-Dollar. Im Mittagshandel war der Euro noch bis auf 1,1882 Dollar gestiegen.

Auch zum Franken notiert der Euro derzeit etwas tiefer als noch am Mittag. Er fiel leicht auf 1,0748 von zuvor 1,0753. Der US-Dollar hat dagegen auf 0,9074 von 0,9059 etwas angezogen.

Gestützt wurde der Euro durch robuste Daten vom US-Immobilienmarkt. So ist der NAHB-Hausmarktindex im September auf einen Rekordwert gestiegen. Den Einbruch in der Coroa-Krise hat der Indikator damit mehr als wettgemacht. Der NAHB-Index ist ein Stimmungsbarometer der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen. Die im August etwas schwächer als erwartet gestiegenen Einzelhandelsumsätze belasteten den Dollar nicht.

Am Abend wird die US-Notenbank (Fed) ihre geldpolitischen Entscheidungen verkünden. Eine Änderung der sehr lockeren Geldpolitik wird nicht erwartet. Man erhofft sich weitere Aussagen zur neuen geldpolitischen Strategie. Die Fed wird zudem ihre neuen Prognosen zu Inflation, Wachstum und Leitzinsen veröffentlichen. Es werden erstmals auch Zahlen zum Jahr 2023 vorgelegt.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,91423 (0,92095) britische Pfund, 124,72 (125,39) japanische Yen und 1,0753 (1,0768) Schweizer Franken fest.

Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1963 Dollar gehandelt. Das waren etwa 9 Dollar mehr als am Vortag.

la/fba/cf


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