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Aktien Schweiz Eröffnung: Freundlicher Start nach Fed-Protokollen

08.04.2021 | 09:45

Zürich (awp) - Der Schweizer Aktienmarkt legt am Donnerstag im frühen Handel leicht zu. Die Stimmung sei nach wie vor gut, heisst es am Markt. Gemäss dem am Vorabend veröffentlichten Protokoll der jüngsten Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) will die US-Notenbank Fed an der lockeren Geldpolitik festhalten, auch wenn sich die Wirtschaft rasch erholt.

Damit dürfte die Wirtschaft zusammen mit dem Plan von US-Präsident Joe Biden für eine grünere Wirtschaft und dem immensen Konjunkturpaket vor einem längeren Boom stehen, der auch die Aktien weiter beflügeln dürfte. Doch dürfte ein Teil dieser Erwartungen bereits in den Kursen enthalten sein. Zudem werde auch ein steiler Aufwärtstrend immer wieder von Verschnaufpausen unterbrochen und es sei mit Konsolidierungsphasen zu rechnen, heisst es weiter

Der SMI notiert um 09.15 Uhr um 0,04 Prozent höher auf 11'132,29 Punkten. Der die 30 wichtigsten Aktien beinhaltende SLI , in dem die Gewichtung der einzelnen Titel gekappt ist, steigt um 0,15 Prozent auf 1'812,59 und der breite SPI um 0,13 Prozent auf 14'171,06 Zähler. Im SLI legen 22 Titel zu und acht geben nach.

Zu den Gewinnern zählen mehrere zyklische Titel wie Logitech (+1,5%), Kühne+Nagel (+1,2%), Adecco (+0,6%) und Sika (+0,5%). ABB gewinnen 0,6 Prozent. Der Elektrotechnikkonzern startet das bereits früher angekündigte Aktienrückkaufprogramm über 4,3 Milliarden Dollar am (morgigen) 9. April.

Gefragt sind aber auch der Grossbanktitel Credit Suisse (+0,3%) sowie die Medizintechniker Sonova (+0,8%) und Straumann (+0,9%).

Auf der anderen Seite der Tabelle stehen Zurich (-0,7%). Der Versicherer ist laut Medienberichten in Grossbritannien in einen Immobilienskandal verwickelt, der dem Versicherer milliardenhohe Schadenersatzzahlungen bescheren könnte.

Schwächer sind zudem auch Roche (-0,6%), Schindler (-0,2%), und die Banken Julius Bär (-0,4%) und UBS (-0,2%).

Bei den Aktien aus der zweiten Reihe fallen U-blox (+2,4%) positiv auf. Der Chiphersteller will eine demnächst fällige Anleihe über 60 Millionen Franken aus seinen Barmitteln tilgen. Danach betrage der Cash-Bestand des Unternehmens noch rund 40 Millionen Franken. U-blox verfüge zudem über beträchtliche Kreditlinien bei Banken für zusätzliche Flexibilität.

pre/kw


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