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Zahl der Corona-Ansteckungen weiter im Rückgang

17.06.2021 | 15:24

Bern (awp/sda) - Trotz der weitgehenden Lockerungen Ende Mai gehen die Neuansteckungen mit dem Coronavirus in der Schweiz weiter zurück. Während die Alpha-Variante nicht mehr als besorgniserregende Mutation gilt, wurde nun die Delta-Variante als solche klassifiziert.

Seit Anfang Mai gilt die Delta-Variante (B.1.617.2) als besorgniserregend, da eine erhöhte Ansteckungsgefahr, ein erhöhtes Risiko einer erneuten Infektion und eine reduzierte Wirksamkeit einer Corona-Impfung vermutet werden, wie den Informationen des Bundes zur epidemiologischen Lage zu entnehmen ist.

Der geschätzte Anteil der Delta-Variante lag gemäss dem neusten Wochenbericht von Donnerstag denn auch bei 2,2 Prozent. Bei der Beta-Variante waren es 0,4 Prozent und bei der Gamma-Variante 0,7 Prozent. Die Alpha-Mutation (B.1.1.7) wird derweil nicht mehr als besorgniserregend eingestuft. Dies, weil diese Variante das Infektionsgeschehen seit Mitte Februar 2021 beherrscht.

Von den mutierten Varianten des Coronavirus betrafen 18'073 die Alpha-Variante (B.1.1.7), 249 die Beta-Variante (B.1.351), 20 die Gamma-Variante (P.1) und 15 die Delta-Variante (B.1.617.2).

194 neue Ansteckungen mit dem Virus

Trotz der Lockerungen vor rund drei Wochen gehen die Zahlen der gemeldeten Fälle und Spitaleinweisungen weiter zurück, die Todesfälle sind stabil auf tiefem Niveau. So wurden dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 194 neue Coronavirus-Ansteckungen und sieben neue Todesfälle (davon 3 Nachmeldungen) gemeldet.

Bei den gemeldeten 78 Spitaleinweisungen handelt es sich vollumfänglich um Nachmeldungen aus dem Zeitraum März 2020 bis Mitte Mai. Am Donnerstag vor einer Woche waren es noch 358 neue Coronavirus-Ansteckungen, 18 Spitaleintritte und 6 Tote.

Rückläufig sind aber auch die Tests. In den vergangenen 24 Stunden wurden dem BAG 21'111 neue Corona-Tests gemeldet. Vergangene Woche wurden insgesamt 13 Prozent weniger Tests vermeldet als in der Vorwoche.

Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 0,64. Insgesamt gab es 701'454 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

10- bis 19-Jährige am häufigsten betroffen

Gemäss dem neusten Wochenbericht erkranken derzeit die 10- bis 19-Jährigen mit einer Inzidenz von 49 Fällen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner am häufigsten an Covid-19, während die 70- bis 79-Jährigen am wenigsten erkranken. Allerdings gingen die Neuansteckugnen in allen Altersklassen um über 25 Prozent zurück.

Das Medianalter der Erkrankten sank von 40 auf 34 Jahre - das heisst 50 Prozent der Fälle waren jünger, 50 Prozent älter. Bei den Personen in Spitalpflege lag das Medianalter bei 53 Jahren.

Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 68,5 Prozent. 8,2 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten belegt. 29'005 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 10'322.

2,3 Millionen komplett geimpft

Insgesamt wurden bis Dienstagabend 6'120'202 Dosen verabreicht. 2'351'712 Personen sind bereits vollständig geimpft.

Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich laut Angaben des BAG 2766 Menschen in Isolation und 5331 Menschen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 3303 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren.


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