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ABB-CEO: Hohe Marge ist Resultat der guten Arbeit der Divisionen

22.07.2021 | 14:56

Zürich (awp) - ABB macht unter der Führung des im vergangenen Jahr angetretenen neuen CEO Björn Rosengren trotz des schwierigen Marktumfelds stetige Fortschritte. Dies belegen einmal mehr die am Morgen vorgelegten Resultate des zweiten Quartals. Die Handschrift von Rosengren zeigt sich insbesondere an der operativen Gewinnmarge, welche erstmals seit seinem Amtsantritt die einst als "glücklich machendes Minimum" bezeichnete Marke von 15 Prozent auf Stufe EBITA erreicht hat.

In einem Interview mit AWP erklärte der CEO, was es mit den Fortschritten der im vergangenen Jahr eingeführten Reorganisation auf sich hat und wie ABB mit den hohen Rohstoffpreisen und den Flaschenhälsen in der Lieferkette klar kommt.

Im vergangenen Jahr hat ABB eine umfassende Reorganisation durchgeführt, welche den mittlerweile 21 Divisionen innerhalb der vier übergeordneten Geschäftsbereiche mehr Unabhängigkeit gibt, aber auch mehr Verantwortung. Laut Rosengren arbeite ABB bereits seit einem Jahr unter dieser neuen Organisation, sie sei damit also schon implementiert. "Aber natürlich braucht es Zeit, bis sich alles eingespielt hat. Es ist eine lange Reise mit stetigen kleinen Schritten."

Die Reorganisation habe zudem mehr Energie in das Unternehmen gebracht. "Die nun vorgelegten Resultate mit einer operativen Gewinnmarge von 15 Prozent im zweiten Quartal sind eine Folge der guten Arbeit der Divisionen."

Dem globalen Phänomen des Mangels an elektrotechnischen Komponenten, Sensoren oder Mikrochips, kann sich ABB nicht entziehen. "Es war ein Thema in der jüngsten Vergangenheit, wir haben das bisher aber gut bewältigt. Ich gehe allerdings davon aus, dass uns dieses Thema im dritten und vierten Quartal noch stärker beschäftigen wird*", erklärte Rosengren dazu. Wären diese Probleme nicht gewesen, wäre der Umsatz zuletzt noch stärker gewachsen.

Weiter äusserte er sich zu den Gerüchten, ABB plane einen Verkauf der gesamten Geschäftseinheit Prozessautomation: "Ich war sehr überrascht, als ich das gelesen habe. Das steht derzeit nicht auf der Agenda bei uns."

(Das vollständige Interview ist auf dem Premium-Dienst von AWP erschienen)

cf/rw


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