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Angekündigte Massnahmen des Bundesrates stossen auf Zustimmung

30.11.2021 | 17:27

Bern (awp/sda) - Die vom Bundesrat am Dienstag in die Konsultation geschickten verschärften Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sind in ersten Reaktionen von Parteien positiv aufgenommen worden.

"Der Bundesrat setzt zu Recht auf das Zertifikat. Um den Zugang zum Zertifikat zu erleichtern, braucht es Gratistests. Erst recht, wenn die Gültigkeit der Testzertifikate verkürzt werden soll", twitterte Mitte-Präsident Gerhard Pfister. Die Mitte halte die neuen Massnahmen des Bundesrates für nachvollziehbar, dies auch, weil noch wenig über die Gefährlichkeit der neuen Coronavirus-Variante Omikron bekannt sei.

Für GLP-Parteipräsident Jürg Grossen handelt der Bundesrat angesichts der Inzidenz und der Unsicherheit wegen Omikron richtig. Die Ausweitung der Maskenpflicht, repetitives Testen und Homeoffice müssten jetzt eingeführt werden, um einen Lockdown wegen Überlastung der Spitäler zu verhindern, twitterte Grossen.

Bund und Kantone hätten dem Anstieg der Fallzahlen und der Hospitalisierungen wochenlang zugeschaut. Es sei richtig, dass der Bundesrat endlich Massnahmen ergreifen wolle, um den Anstieg der Fallzahlen und der Hospitalisationen zu stoppen, teilte Grünen-Parteipräsident Balthasar Glättli mit. Es brauche die Ausweitung der Zertifikats- und der Maskenpflicht, überall Massentests in Schulen und eine erneute Homeoffice-Pflicht, so Glättli.

Auch die FDP Schweiz begrüsste in einem Tweet "die vom Bundesrat angekündigten Massnahmen im Grundsatz".


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