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Industrie-KMU werden optimistischer - Rohstoffpreise als grösste Gefahr

16.04.2018 | 10:00

Zürich (awp) - Die Stimmung bei Schweizer KMU aus der Industrie bessert sich zusehends. Das Beratungsunternehmen EY spricht gemäss einer aktuellen Umfrage sogar von einer Kehrtwende in der Schweizer Industrie. Kleine und mittelständische Unternehmen seien deutlich optimistischer als in den Jahren zuvor. Trotzdem rechne nur jede zweite Firma mit einem Umsatzwachstum in diesem Jahr. Auf die Stimmung drücken vor allem die volatilen Rohstoffpreise.

Ein Aufwärtstrend zeichne sich ab, so das Fazit der am Montag veröffentlichten Umfrage. Knapp zwei Drittel der Schweizer Industrie-KMU seien mit der aktuellen Geschäftslage rundum zufrieden. Das sei ein höherer Wert als in jeder bisherigen Befragung seit 2011, heisst es.

Gleichzeitig sei der Anteil der KMU, die ihre Situation als schlecht oder eher schlecht bewerten, stark gesunken. Industrieunternehmen hätten gelernt "gute Miene zum bösen Spiel" zu machen, sagt Christian Schibler, Sektorleiter Industrie bei EY Schweiz. Dies zeige auch die anhaltende Investitionsbereitschaft.

Jedoch rechne nicht einmal jedes zweite Industrieunternehmen mit wachsenden Umsätzen in diesem Jahr. Gründe dafür seien die schwankenden Rohstoffpreise sowie die anhaltende Währungsstärke. So sieht über die Hälfte der befragten Industriebetriebe in den schwankenden Rohstoffpreisen die grösste Gefahr für die Entwicklung ihres Unternehmens. Zudem kämpft weiterhin gut die Hälfte der Firmen mit dem starken Schweizer Franken.

sta/cf


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