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Novartis konkretisiert Pläne für Abspaltung der Augensparte Alcon

13.11.2018 | 22:59

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Novartis treibt seine Pläne zur geplanten Abspaltung der Augenheilsparte Alcon voran. Das notwendige Formular dazu wurde bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC eingereicht, wie Novartis am Dienstagabend mitteilte.

Novartis hatte die Pläne zur Verselbständigung von Alcon bereits im vergangenen Juni bekanntgegeben. Demnach soll die Augenheilsparten sowohl an der SIX Swiss Exchange als auch an der Börse in New York (NYSE) kotiert werden. Novartis war zum Schluss gekommen, dass man mit diesem Schritt den grössten Mehrwert für die Novartis-Aktionäre schaffen könne.

Wie heute bekanntgegeben wird, soll Alcon zu 100 Prozent verkauft werden und der Verkauf soll steuerneutral ausfallen. Im Zusammenhang mit der Transaktion soll an zwei Investorentagen in New York am 27.11.2018 und in London am 4.12. detailliert über das Geschäftsmodell, die Strategie, die finanziellen Umstände und auch über die Risiken von Alcon informiert werden.

Geplant ist die Abspaltung für das erste Semester, wie ebenfalls bereits im Juni kommuniziert wurde. Heute heisst es dazu, dass der Zeitpunkt von den notwendigen behördlichen Bewilligungen, Steuerfragen sowie vom allgemeinen Marktumfeld abhängig sei.

"Wir sind zuversichtlich für das Potential sowohl von Novartis als auch von Alcon als je eigenständige Gesellschaften", lässt sich in der Mitteilung Novartis-CEO Vas Narasimhan zitieren.

Mit Blick auf die mögliche künftige Bewertung von Alcon, verwies der Novartis-Finanzchef Harry Kirsch im Juni auf den Buchwert. Dieser könnte zum Zeitpunkt der geplanten Transaktion bei 22 bis 23 Milliarden US-Dollar liegen.

cf/



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