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EU-Wettbewerbshüter mit Milliardenstrafe gegen Banken - UBS geniesst Immunität

16.05.2019 | 12:27

BRÜSSEL (awp international) - Die EU-Wettbewerbshüter haben eine Milliardenstrafe wegen unerlaubter Kartellabsprachen gegen fünf Grossbanken verhängt. JPMorgan, Barclays, RBS, Citigroup und Mitsubishi UFG müssen insgesamt 1,07 Milliarden Euro zahlen, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte.

Die Schweizer Grossbank UBS erhielt in dem Verfahren laut EU-Kommission derweil volle Immunität, da sie die Existenz des Kartells aufgedeckt hat. So habe die Bank für sich eine Busse in Höhe von rund 285 Millionen Euro verhindert, hiess es.

Die Behörde sah es als erwiesen an, dass Währungshändler für die Banken sensible Informationen und Handelsabsichten austauschten und ihre Strategien von Zeit zu Zeit über Internet-Chats koordinierten. Dabei ging es um Umtauschgeschäfte unter anderem in Euro, US-Dollar und Schweizer Franken.

"Beim Umtausch von Geld für Auslandsgeschäfte sind Unternehmen und Privatpersonen auf Banken angewiesen", sagte die zuständige EU-Kommissarin Margrethe Vestager. "Der Devisenkassamarkt, der weltweit zu den grössten Märkten zählt, weist ein Handelsvolumen von mehreren Milliarden Euro pro Tag auf."

/asa/DP/fba/yr


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