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Devisen: Eurokurs gibt nach - Britisches Pfund unter Druck

12.10.2017 | 17:06

FRANKFURT (awp international) - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag belastet durch robuste US-Konjunkturdaten unter Druck geraten. Am Nachmittag wurde die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1846 US-Dollar gehandelt. Im frühen Handel war der Euro noch bis auf 1,1880 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1856 (Mittwoch: 1,1830) US-Dollar festgesetzt.

Der Franken entwickelte sich gar noch etwas schwächer als der Euro, USD/CHF stieg entsprechend am frühen Abend auf 0,9762 von 0,9723 am Morgen. EUR/CHF notierte bei 1,1564 nach 1,1544 am Morgen.

Konjunkturdaten aus den USA stützten den Dollarkurs. So hatte sich der Anstieg der Erzeugerpreise im September verstärkt. Am Freitag werden die Zahlen zu den allgemeinen Verbraucherpreisen veröffentlicht. Tendenziell steigende Preise könnten die US-Notenbank in ihrer Absicht bestärken, ihren Leitzins im Dezember erneut anzuheben. Zudem waren in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche stärker als erwartet gefallen.

Merklich unter Druck geriet das britische Pfund. Grund dafür waren Äusserungen des Brexit-Unterhändlers der Europäischen Union, wonach die Verhandlungen über den britischen EU-Austritt ihr erstes Etappenziel klar verfehlt haben. Es gebe bisher keinen ausreichenden Fortschritt, um die wichtige zweite Phase der Brexit-Gespräche zu starten, sagte Michel Barnier. Knackpunkt sind unter anderem finanzielle Forderungen der EU für gemeinsam eingegangene Verpflichtungen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90235 (0,89710) GBP und 133,12 (132,72) JPY fest.

Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1290,25 (1289,25) Dollar gefixt./jsl/jkr/he


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