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Investment Ideen

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Qubits statt nur Bits (BNP PARIBAS, 22.10.2026)
Eine neue Generation von Computern erobert den Markt: der Quantencomputer. In Kombination mit Künstlicher Intelligenz eröffnet er völlig neue Möglichkeiten.

Eine neue Generation von Computern erobert den Markt: der Quantencomputer. In Kombination mit Künstlicher Intelligenz eröffnet er völlig neue Möglichkeiten.

 

Es gibt Dinge, die muss man nicht verstehen, solange sie funktionieren. Quantencomputer zum Beispiel gehören dazu. Sie rechnen nicht wie übliche Computer mit klassischen Bits, sie nutzen Quantenbits, kurz Qubits. Durch die Nutzung der Quantenphysik können diese Qubits nicht nur den Zustand 0 «oder» 1 einnehmen, wie es bei klassischen Bits der Fall ist, sondern auch beide Zustände gleichzeitig – also 0 «und» 1. Mit dieser Fähigkeit kommen Quantencomputer unserer komplexen Welt deutlich näher, als es ein normaler Computer jemals könnte.

 

Aus Quantencomputing und KI wird Quanten-KI

Quantencomputing ist beispielsweise dann gefragt, wenn in der medizinischen Forschung die Wechselwirkungen von Molekülen untersucht werden sollen, um neue Arzneien zu entwickeln. Das könnte die Medikamentenentwicklung deutlich beschleunigen und klinische Versuche an Tier und Mensch potenziell überflüssig machen. Und, die Künstliche Intelligenz wird durch Quantencomputer erst so richtig intelligent, sagen Beobachter. Die sogenannte Quanten-KI soll alle bisher vorhandenen Möglichkeiten in den Schatten stellen. Durch die Verbindung der zwei Schlüsseltechnologien Quantencomputing und KI wird Quanten-Maschinelles Lernen möglich, das die Funktionsweise unseres Gehirns nachahmt. KI ohne Quantencomputing ist laut Experten vergleichbar mit «Porschefahren mit tonnenschwerem Anhänger»; KI mit Quantencomputing hingegen gleicht einem «Porsche mit Warp-Antrieb» , der sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegt. Auch wenn solche Vergleiche vielleicht etwas plakativ wirken mögen, verdeutlichen sie die Dimension des technologischen Sprungs.

 

Die disruptive Kraft des Quantencomputing

Dem Quantencomputing wird von Experten eine disruptive Kraft zugeschrieben – das soll heissen, dass die Technologie Bestehendes völlig über Bord werfen und Märkte durcheinanderwirbeln wird. Der normale „Bit-Computer“ könnte schon bald der Vergangenheit angehören und der Quantencomputer zum Standard werden. Auch wenn es noch keinen erschwinglichen Quantencomputer «von der Stange» für jedermann zu kaufen gibt, ist das wohl nur eine Frage der Zeit. Und weil das so ist, könnten Unternehmen, die in Sachen Computer heute noch als technologische Spitzenreiter gelten, schon in kurzer Zeit in Bedrängnis kommen, wenn sie dem Quantencomputing zu wenig Beachtung schenken. Neue Unternehmen werden aufkommen, und den Markt übernehmen. Das ist disruptiv, im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Quantencomputing fürs Depot

Anleger können das Thema Quantencomputing schon heute in ihr Depot integrieren. BNP Paribas bietet Hebelprodukte auf spezialisierte «Quantencomputer-Unternehmen» wie Rigetti Computing, IonQ und D-Wave Quantum an. Darüber hinaus sind auch Giganten wie IBM, Alphabet und Microsoft im «Quanten-Geschäft» tätig, auf die BNP Paribas ebenfalls Produkte offeriert.

 

 

 

Für Fragen zu unseren Produkten erreichen Sie uns telefonisch unter +41 58 212 68 50 oder per E-Mail an markets.ch@bnpparibas.com. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter www.bnpparibasmarkets.ch. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Telefonate zur Qualitätssicherung aufgezeichnet werden.

 

 

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BNP_20261022
Die Marktbreite nimmt ab – Stock-Picking statt Indexinvestment (BNP PARIBAS, 29.09.2026)
Steigende Zinsen einerseits, steigende Unternehmensgewinne andererseits – am Aktienmarkt liegen Chance und Risiko derzeit nah beieinander. Weil die Marktbreite jedoch abnimmt, sollten Anleger nun Vorsicht walten lassen.

Steigende Zinsen einerseits, steigende Unternehmensgewinne andererseits – am Aktienmarkt liegen Chance und Risiko derzeit nah beieinander. Weil die Marktbreite jedoch abnimmt, sollten Anleger nun Vorsicht walten lassen.

 

Die Entscheidung ist sinnvoll, dennoch war man überrascht: die US-Notenbank hat die Leitzinsen erhöht. Mitte September ging es um 0,25 Prozentpunkte nach oben, auf nun 3,75 bis 4 Prozent. Die Erhöhung ist sinnvoll, weil die Inflation in den USA seit einiger Zeit deutlich gestiegen ist. Im August lag sie bei 3,6 Prozent, so wie bereits im Vormonat. Kritiker warnen vor einer Verfestigung der Inflation, die mittelfristig deutliche negative Auswirkungen auf den Konsum haben könnte. Und dennoch ist die Anhebung stark umstritten, vor allem in der Politik. Allen voran US-Präsident Donald Trump reagierte aggressiv und wittert eine Verschwörung – verständlich, da seine Beliebtheit bei den US-Amerikanern deutlich am Schwinden ist. Das ist ein grosses Problem, denn im November stehen die Midterms an, die Zwischenwahlen. Auch wenn dabei nicht direkt über den Posten des US-Präsidenten abgestimmt wird, stattdessen geht es um die Zusammensetzung von Senat und Repräsentantenhaus, gelten die Midterms als wichtiger Stimmungstest für die Politik Trumps. Steigende Zinsen, und seien sie noch so sinnvoll, machen sich da relativ schlecht.

 

Das ist die eine Seite. Die andere, trotz wachsender Unsicherheiten für den Aktienmarkt überzeugen viele Unternehmen in den USA derzeit mit guten Zahlen und Aussichten. Die Berichtssaison für das zweite Quartal war in den USA eine der besten der vergangenen Jahrzehnte.

 

Die Gewinne im S&P 500 liegen rund 50 Prozent über dem Niveau des zweiten Quartals 2025. Zwar ist dieser starke Zuwachs unter anderem durch Buchungseffekte bei den Quartalsgewinnen von Alphabet und Amazon verzerrt, doch selbst wenn man diesen Einfluss herausrechnet, liegt der Gewinnzuwachs im zweiten Quartal noch immer bei etwa 30 Prozent.

 

Die «Verteidiger» werden weniger

Den Unternehmen in den USA geht es also offensichtlich gut, was man auch an den Aktienkursen sieht. Leitindizes wie der Dow Jones und der S&P 500 haben im Laufe des Jahres Rekordniveaus erreicht, die sie nun seit einigen Monaten tapfer verteidigen. Dabei hat sich zuletzt jedoch eine Entwicklung herauskristallisiert, die Anleger vorsichtiger werden lassen sollte: die Marktbreite der «Verteidiger» der Rekordniveaus nimmt ab. Die Anzahl der S&P-Aktien, die über ihrem 200-Tage-Durchschnitt notieren, geht seit einiger Zeit deutlich zurück. Mitte September waren es nur noch rund die Hälfe der S&P-Papiere (siehe Grafik). Zum Vergleich, im Juli und August notierten noch über 70 Prozent der Aktien über ihrem 200-Tage-Durchschnitt.


Der Anteil der Aktien, die am «Rekord-Verteidigungskampf» teilnehmen, schwindet. Das lässt zumindest bei Anlegern, die sich mit der technischen Analyse der Märkte beschäftigen, die Alarmglocken läuten. Denn eine zurückgehende Marktbreite signalisiert möglicherweise den Beginn einer Korrektur des Gesamtmarktes, also im vorliegenden Fall des S&P 500.

 

Stock-Picking und Depotabsicherung

Für Anleger kann es daher nun Sinn machen, verstärkt auf Stock-Picking, statt auf den breiten Markt zu setzen. Das betrifft auch den Schweizer Aktienmarkt, der Mitte September ebenfalls eine zurückgehende Marktbreite etwa im Swiss Market Index (SMI) aufwies. Die Schwäche muss nicht nachhaltig sein, sie kann sich auch wieder relativieren, dennoch sollten Anleger darauf reagieren. Neben Stock-Picking ist auch eine Absicherung bestehender Depotpositionen denkbar.

 

Zur Depot-Absicherung bieten wir unter anderem Mini-Shorts und Knock-Out Warrant Puts auf den S&P 500 sowie auf den SMI an.

 

 

 

Für Fragen zu unseren Produkten erreichen Sie uns telefonisch unter +41 58 212 68 50 oder per E-Mail an markets.ch@bnpparibas.com. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite unter www.bnpparibasmarkets.ch. Wir machen Sie darauf aufmerksam, dass Telefonate zur Qualitätssicherung aufgezeichnet werden.

 

 

Dieser Beitrag entspricht Marketingmaterial gemäss Art. 68 des Bundesgesetzes über die Finanzdienstleistungen (FIDLEG) und dient ausschliesslich Informationszwecken. Die Informationen stellen keine Anlageempfehlung oder -beratung dar und beinhalten weder eine Offerte, noch eine Einladung zur Offertstellung. Es ist nicht erlaubt, Teile des Inhalts dieses Beitrags in irgendeiner Weise ohne unsere vorherige schriftliche Genehmigung zu reproduzieren, mit Ausnahme der Erstellung einer einzigen Kopie oder eines Auszugs ausschliesslich für persönliche, nicht-kommerzielle Zwecke.

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Gaming: GTA VI und das Milliardenpotenzial der Branche  (UBS AG, 23.09.2026 | Jérôme Allet, Head Public Distribution Switzerland)
Weltweit fiebern die Fans der Veröffentlichung von GTA VI entgegen. Das Action-Videospiel steht exemplarisch für den Wandel und das wirtschaftliche Potenzial des Gaming-Marktes. Globale Reichweite und wachsende Umsätze rücken den Sektor zunehmend in den Fokus von Anlegern.

Weltweit fiebern die Fans der Veröffentlichung von GTA VI entgegen. Das Action-Videospiel steht exemplarisch für den Wandel und das wirtschaftliche Potenzial des Gaming-Marktes. Globale Reichweite und wachsende Umsätze rücken den Sektor zunehmend in den Fokus von Anlegern.


Ende August 2026 veröffentlichte Netflix eine umfangreiche Vorschau auf „Grand Theft Auto VI“ (GTA VI). Dabei handelt es sich nicht um einen klassischen Trailer. Statt eines kurzen Werbefilms gewährt Netflix in einem 26-minütigen Beitrag einen ausführlichen Einblick in die neueste Version des Action- und Adventure-Spiels. Der 2013 veröffentlichte Vorgänger, GTA V, wurde mehr als 230 Millionen Mal verkauft. Über alle Versionen hinweg bringt es der Gaming-Blockbuster auf annähernd eine halbe Milliarde Verkäufe.1 Seit dem 25. Juni können Fans die neue Version bei Rockstar Games vorbestellen. Allein in den USA und den fünf grössten europäischen Märkten erreichte GTA VI laut einer Analyse von Newzoo in der ersten Woche Umsätze von rund 180 Millionen US-Dollar. Auf Basis der starken Vorverkäufe erwartet Newzoo bis eine Woche nach dem Marktstart am 19. November 2026 weltweite Erlöse von 3,3 bis 5,2 Milliarden US-Dollar. Noch nie konnte Newzoo einen derart starken Vorverkaufsstart beobachten.2

 

Das volle Programm


GTA VI schickt die Spieler durch eine fiktive Welt aus Kriminalität, Überfällen und Verfolgungsjagden. Das Spiel gehört schon vor seiner Veröffentlichung zu den meistdiskutierten Unterhaltungstiteln. Auch an der Wall Street ist das anstehende Release ein grosses Thema. Rockstar Games gehört der an der Technologiebörse Nasdaq kotierten Take-Two Interactive Software. Mit drei Labels – Rockstar, 2K und Zynga – bietet das Unternehmen aus New York Spiele für Konsolen, Smartphones, Tablets und PCs an. Der Vertrieb erfolgt physisch, zum Download und über spezielle Online- sowie Streaming-Plattformen.3

 

Take-Two steht damit exemplarisch für die Entwicklung einer Branche, die sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt hat. Videospiele sind längst mehr als ein Nischenhobby an der mit DVDs bestückten Konsole. Die Vermarktung erfolgt heute crossmedial, die Spieler kommen in riesigen Communities, Creator-Ökosystemen und an Live-Events zusammen. Laut Newzoo sind weltweit rund 3,7 Milliarden Gamer aktiv, bis 2029 könnte knapp 370 Millionen Spieler dazukommen.

 

Marktforscher erwarten für die kommenden Jahre weiteres Wachstum des Sektors: Im laufenden Jahr trauen die Experten dem weltweiten Gaming-Markt ein Volumen von knapp 214 Milliarden US-Dollar zu. 2029 könnte dieses Geschäft 242,9 Milliarden Dollar abwerfen und damit pro Jahr im Schnitt um 4,3 Prozent expandieren. Neben der Neuveröffentlichung von Blockbustern wie GTA VI bezeichnet Newzoo steigende In-Game-Ausgaben sowie die verstärkte Monetarisierung des Mobile Gamings als Treiber.4

 

Diversifikation ist Trumpf

 

Der Mix aus globaler Reichweite und wachsenden Einnahmen macht diesen Markt zu einem spannenden Investmentthema. Allerdings kommen an der Börse auch die Risiken zum Vorschein. Zurück zu Take-Two Interactive: Kurz nach dem Vorverkaufsstart für GTA VI erreichte die Aktie des Branchenriesen ein Allzeithoch. Ende August wurde ein Bericht über mögliche Verzögerungen bei der Veröffentlichung der Online-Version von GTA VI publik.5 Obwohl es keine Bestätigung für diese Mutmassungen gab, geriet Take-Two an der Börse unter Druck. Wie auch immer: Mit einer diversifizierten Allokation können Anleger die Abhängigkeit von einzelnen Titeln reduzieren und potenzielle Rückschläge einzelner Unternehmen abfedern.

 

Der MVIS Global Video Gaming & eSports Index fährt einen breit gestreuten Ansatz. In diesem Aktienkorb kommen 24 „Pure Plays“ zusammen. Um in den Index aufgenommen werden zu können, muss ein Unternehmen mindestens die Hälfte seiner Umsätze mit Video Gaming und/oder eSports erwirtschaften. Spieleentwickler zählen genauso zum Auswahluniversum wie die Hersteller von Prozessoren, Grafikkarten, Konsolen oder Zubehör. Ein weiteres Augenmerk richtet der für die Benchmark zuständige Dienstleister MarketVector auf die eSports-Szene. Quartalsweise kommt der Index auf den Prüfstand. Um eine Klumpenbildung zu vermeiden, ist die Gewichtung einer Aktie auf höchstens acht Prozent begrenzt.

 

Insofern dürfte der Anteil von Nintendo beim nächsten Rebalancing gekürzt werden. Mitte September 2026 steuerte der japanische Branchenriese 8,53 Prozent zur Auswahl bei. 1989 schrieb Nintendo mit der Einführung des „Game Boy“ Geschichte Bekannte Marken wie „Super Mario“ oder „Pokémon“ zählen bis heute zu den wichtigsten Zugpferden des Unternehmens und tragen auch zum Erfolg der 2017 eingeführten Switch-Konsole bei. Die Zahlen sprechen für sich: Von der mittlerweile in einer zweiten Version erhältlichen Konsole wurden mehr als 180 Millionen Exemplare sowie gut 1,6 Milliarden Spiele verkauft.6

 

Ein Tracker-Zertifikat (Symbol: GAMINU) bildet den MVIS Global Video Gaming & eSports Index TR Net nach Abzug einer Managementgebühr von 0,50 Prozent jährlich ohne Laufzeitbegrenzung ab. Das in Schweizer Franken (CHF) denominierte Produkt ist an der SIX Swiss Exchange kotiert. Das Tracker-Zertifikat ermöglicht die Partizipation an der Entwicklung des zugrunde liegenden Index und bietet Zugang zu einem diversifizierten Korb von Unternehmen aus dem Gaming-Sektor.
Bitte beachten Sie, dass kein Kapitalschutz besteht. Zudem muss – wie immer bei Strukturierten Produkten – das Emittentenrisiko berücksichtigt werden.

 

Quellen:
1) Take-Two Interactive Software, Unternehmenspräsentation, August 2026
2) Newzoo, Artikel, „GTA 6's First Week Opens the Strongest Pre-order Campaign on Record“, 16.07.2026
3) Take-Two Interactive Software, Geschäftsbericht 2026
4) Newzoo, Global Games Market Report, Free Edition, September 2026
5) Reuters, Medienbericht, 31.08.2026
6) https://www.nintendo.co.jp/ir/en/finance/hard_soft/index.html

 

Zum Autor

Jérôme Allet, Leiter Public Distribution für Strukturierte Produkte Schweiz, UBS Investment Bank

Jérôme Allet begann seine berufliche Laufbahn 2011 als Graduate Talent bei der UBS Investment Bank. Seit 2017 leitet er das Team «Public Distribution Sales Switzerland» im Bereich Structured & Solutions Distribution. In dieser Funktion verantwortet er den öffentlichen Vertrieb von Strukturierten Produkten in der Schweiz. Seit 2018 ist er zusätzlich für White Label Lösungen im Bereich Hebelprodukte in Europa zuständig.

 

Kontakt: Website: keyinvest-ch.ubs.com, E-Mail: keyinvest@ubs.com, Tel. +41 800 880 881

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