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Investment Ideen

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Regenerative Energie: Die Wende läuft (UBS AG, 23.03.2026 | Jérôme Allet, Head Public Distribution Switzerland)
Egal, ob Wind, Wasser oder Sonne – erneuerbare Quellen spielen für die Energieversorgung eine zentrale Rolle. Folgerichtig bleibt dieses Thema für Anleger interessant. Der Solactive Renewable Energy Index bringt mehr als 40 Ökostrom-Spezialisten zusammen und bietet so einen diversifizierten Zugang in den Sektor.

Egal, ob Wind, Wasser oder Sonne – erneuerbare Quellen spielen für die Energieversorgung eine zentrale Rolle. Folgerichtig bleibt dieses Thema für Anleger interessant. Der Solactive Renewable Energy Index bringt mehr als 40 Ökostrom-Spezialisten zusammen und bietet so einen diversifizierten Zugang in den Sektor.

 

Vor der Küste von Jütland spielt sich derzeit ein spektakulärer Transport ab. Anfang März 2026 hat ein Spezialschiff damit begonnen, die Turbinen für den grössten Offshore-Windpark Dänemarks zu installieren. Die 132 Meter lange und 45 Meter breite „Brave Tern“ kann jeweils drei Anlagen auf das offene Meer befördern. Insgesamt sollen bis Ende Jahr 72 Windräder in Position gebracht werden. Sie ragen jeweils 148 Meter über den Meeresspiegel hinaus. Sobald die 115 Meter langen Rotorblätter 2027 in Betrieb gehen, werden sie zusammen über eine Kapazität von 1.1 Gigawatt (GW) verfügen und rein rechnerisch in der Lage sein, mehr als eine Million dänische Haushalte mit Elektrizität zu versorgen.1

Das Projekt „Thor“ steht mustergültig für die globale Energiewende. Weltweit schreitet der Ausbau von regenerativen Stromquellen voran. Nicht nur die Zahl der Windräder nimmt zu. Gleichzeitig gehen neue Photovoltaikmodule ans Netz, während die Wasserkraft in vielen Regionen seit jeher eine wichtige Rolle für die Stromversorgung spielt. Laut Zahlen der International Renewable Energy Agency (IRENA) lagen die globalen Kapazitäten für erneuerbare Energie 2024 bei 4'443 GW. Innert fünf Jahren hatten sie damit um rund drei Viertel zugenommen. Gut 40 Prozent der globalen Kapazitäten entfallen auf Sonnenstrom. Wasser- und Windkraft steuern 28 Prozent respektive rund ein Viertel zum Ökostrom-Mix bei.2

 

Ausbau von Erneuerbaren trotz politischem Gegenwind

Noch liegen keine Zahlen für das vergangene Jahr vor. Doch es spricht einiges dafür, dass der Ausbau der „Erneuerbaren“ weitergeht - obwohl beispielsweise die US-Regierung im Dezember 2025 den Bau von fünf Windparks gestoppt hatte. Die US-Justiz hat sämtliche Anordnungen danach wieder aufgehoben. Zuletzt gab ein Bundesgericht dem dänischen Konzern Orsted grünes Licht für den Weiterbau eines Windparks vor der Ostküste der USA.3

Dazu passend konnte die Aktie des weltgrössten Entwicklers und Betreibers von Offshore-Windparks Boden gut machen. In den ersten zehn Wochen des Börsenjahres 2026 dehnte sich die Kapitalisierung von Orsted um rund ein Fünftel aus. Damit hat der dänische Large Cap zum starken Abschneiden des Solactive Renewable Energy Index beigetragen. Orsted kommt hier mit 42 weiteren Unternehmen des Sektors zusammen. Sie haben es allesamt durch einen stringenten Auswahlprozess geschafft. Der Indexanbieter Solactive AG durchforstet ein Universum von annähernd 6'400 Unternehmen aus entwickelten Märkten. Sie müssen auf Sicht von einem sowie sechs Monaten ein durchschnittliches tägliches Handelsvolumen von mindestens einer Million US-Dollar erreicht haben.

 

Ein breites Spektrum

Im nächsten Schritt suchen die Experten Aktien aus den Segmenten Wind- und Sonnenenergie, Spezialisten für Renewable Equipment sowie auf Ökostrom spezialisierte Versorger (Green Utilities) heraus. Die ausgewählten Komponenten werden nach ihrer Marktkapitalisierung gewichtet. Allerdings ist der maximale Indexanteil eines Titels auf fünf Prozent begrenzt. Alle drei Monate kommt die Zusammensetzung auf den Prüfstand. Neben dem möglichen Wechsel von Aktien wird dann auch die Gewichtung wieder in den vorgegebenen Rahmen gezogen. Ein Blick auf die Zusammensetzung macht die sowohl technisch als auch regional breite Streuung des Index deutlich. Neben Orsted sind beispielsweise die europäischen Windkraftspezialisten Vestas und Nordex enthalten.

Dominiert wird der Solactive Renewable Energy Index von Unternehmen aus Nordamerika. Zu den Vertretern des Kontinents zählt Nextpower. Das kalifornische Unternehmen widmet sich voll und ganz der Sonnenenergie und liefert technologische Lösungen für den Bau, Betrieb und die Überwachung von Solarparks. Das Geschäft brummt: Für die ersten drei Quartale der Fiskalperiode 2026 (per 31.03.) verbuchte Nextpower ein Umsatzwachstum von nahezu einem Drittel. Gleichzeitig türmte sich ein rekordhoher Auftragsbestand von fünf Milliarden US-Dollar auf. Neben einem starken Heimatmarkt profitierten die Kalifornier von vielen Bestellungen aus Europa.4

 

Direkte Partizipation

Ein Tracker-Zertifikat (Symbol: RENEWU) bildet den Solactive Renewable Energy NTR Index ohne Laufzeitbegrenzung ab. Anleger haben dadurch die Möglichkeit, eine diversifizierte und flexible Positionierung im Bereich der erneuerbaren Energieträger aufzubauen. Der Basiswert wird nach der Methode Net Total Return (NTR) berechnet. Auf diese Weise fliessen neben dem Kursverlauf die Ausschüttungen der im Index enthaltenen Unternehmen netto in die Wertentwicklung ein. Die Verwaltungsgebühr für den Tracker beträgt 0.75 Prozent p.a.

Bitte beachten Sie, dass kein Kapitalschutz besteht. Zudem muss – wie immer bei Strukturierten Produkten – das Emittentenrisiko berücksichtigt werden.

 

Quellen:

1) RWE, Medienmitteilung, 04.03.2026

2) IRENA, Renewable Energy Statistics 2025, Juli 2025

3) Reuters, Medienbericht, 02.02.2026

4) Nextpower, Medienmitteilung, 27.01.2026

 

 

Zum Autor

 

Jérôme Allet, Leiter Public Distribution für Strukturierte Produkte Schweiz, UBS Investment Bank

Jérôme Allet begann seine berufliche Laufbahn 2011 als Graduate Talent bei der UBS Investment Bank. Seit 2017 leitet er das Team «Public Distribution Sales Switzerland» im Bereich Structured & Solutions Distribution. In dieser Funktion verantwortet er den öffentlichen Vertrieb von Strukturierten Produkten in der Schweiz. Seit 2018 ist er zusätzlich für White Label Lösungen im Bereich Hebelprodukte in Europa zuständig.

 

Kontakt: Website: keyinvest-ch.ubs.com, E-Mail: keyinvest@ubs.com, Tel. +41 44 239 76 76

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Umbrüche im Technologiesektor nutzen – selektiv und kapitalgeschützt  (Bank Julius Bär & Co. AG, 23.03.2026)
Technologieaktien haben einen starken, durch künstliche Intelligenz (KI) bedingten Rückgang erlebt, wobei die Bewertungen trotz robuster Gewinnerwartungen auf Mehrjahrestiefs gefallen sind. Für Anlegerinnen und Anleger, die selektive Einstiegsmöglichkeiten prüfen, bietet ein neues, von Julius Bär emittiertes kapitalgeschütztes Tracker-Zertifikat eine Möglichkeit, sich in führenden Technologiewerten mit einem interessanten Risiko-Ertrags-Profil zu engagieren.

Technologieaktien haben einen starken, durch künstliche Intelligenz (KI) bedingten Rückgang erlebt, wobei die Bewertungen trotz robuster Gewinnerwartungen auf Mehrjahrestiefs gefallen sind. Für Anlegerinnen und Anleger, die selektive Einstiegsmöglichkeiten prüfen, bietet ein neues, von Julius Bär emittiertes kapitalgeschütztes Tracker-Zertifikat eine Möglichkeit, sich in führenden Technologiewerten mit einem interessanten Risiko-Ertrags-Profil zu engagieren.

 

Turbulenzen im Technologiesektor: Chance oder Risiko?

Mehr als USD 2.5 Billionen an Marktkapitalisierung sind im Zuge des aktuellen «Erst fliehen, dann fragen»-Verhaltens der Märkte von den grössten Technologiekonzernen abgeflossen. Die Bewertungen des Sektors sind seit Ende Oktober um mehr als 20% gefallen und befinden sich nun auf einem Mehrjahrestief, obwohl die Gewinnprognosen um 19% gestiegen sind. Für selektive Anlegerinnen und Anleger könnten sich dadurch Einstiegsmöglichkeiten bieten – insbesondere bei strukturell gut positionierten Unternehmen.

 

Selektives Engagement in führende KI-Unternehmen

Julius Bär hat einen diversifizierten Korb mit Kapitalschutzprodukten auf Technologieaktien zusammengestellt, der ein Engagement in Unternehmen ermöglicht, die in wichtigen Segmenten der KI-Wertschöpfungskette tätig sind. Die Auswahl umfasst führende Halbleiterhersteller, Hyperscaler, die ihre Rechenzentrumskapazitäten ausbauen, Infrastrukturanbieter, die Energiemanagement und Datenspeicherung ermöglichen, sowie führende Anbieter von Unternehmenssoftware, die tief in den Technologiearchitekturen vieler Firmen eingebettet ist. Insgesamt kann der Aktienkorb ein fokussiertes, zukunftsorientiertes Engagement entlang der wichtigsten Segmente der KI-Wertschöpfungskette bieten.

 

Zielgerichtete Partizipation mit integriertem Schutzmechanismus

Das zweijährige JB Tracker-Zertifikat ermöglicht ein Engagement in einen Korb kapitalgeschützter Zertifikate, die an ausgewählte einzelne Technologieaktien gekoppelt sind. Es bietet einen 100%igen Kapitalschutz bei Fälligkeit und eine 200%ige Partizipation an der Performance jeder Aktie bis zu ihrer individuellen Knock-out-Barriere. Anlegerinnen und Anleger sind dem Emittenten- und Solvenzrisiko, Spreads am Sekundärmarkt (Geld-Brief-Spanne) sowie der Möglichkeit ausgesetzt, dass der Wert des Produkts während der Laufzeit unter das Kapitalschutz-Niveau fallen kann.

 

 

 

 

Das Produkt ist an der SIX Swiss Exchange kotiert und kann unter der Valoren-Nr. 32848127 im Sekundärmarkt gehandelt werden.

 

 

Interessiert? Für weitergehende Informationen kontaktieren Sie bitte Ihre/n Anlageberater/in bei Julius Bär oder bei Ihrer Hausbank.

 

Zu den Produktdetails

 

 

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Gold im Rausch – wie lange geht es so noch weiter? (BNP PARIBAS, 16.02.2026)
Gold eilte 2025 von Rekordhoch zu Rekordhoch. Und auch das neue Jahr fing gut an. Doch dann kam ein scharfer Einbruch. Ist damit das Ende der Goldhausse eingeleitet?

Gold eilte 2025 von Rekordhoch zu Rekordhoch. Und auch das neue Jahr fing gut an. Doch dann kam ein scharfer Einbruch. Ist damit das Ende der Goldhausse eingeleitet?

 

2025 dürfte als das Jahr der Edelmetalle in die Geschichtsbücher eingehen. So stürmte etwa der Goldpreis von Rekordhoch zu Rekordhoch. Ging es im zurückliegenden März erstmals über die 3’000-Dollar-Marke, gelang im Oktober sogar der Sprung über die 4’000er-Marke. Doch damit nicht genug. Was 2025 im Rekordrausch endete, setzte sich zu Beginn von 2026 nahtlos fort: Im Januar wurde die 5’000er-Marke geknackt, im Hoch notierte Gold jüngst sogar bei knapp 5’600 Dollar je Unze. Doch dann kam der Rückschlag. Ende Januar rauschte der Goldpreis binnen weniger Tage nach unten. Im (vorläufigen?) Tief Anfang Februar notierte er bei 4’400 Dollar. Und auch wenn es danach wieder nach oben ging, aktuell kostet eine Unze Gold rund 4’920 Dollar (Stand: 12. Februar 2026), nicht wenige Anleger fragen sich, ob der Goldrausch beendet ist?

 

Auf der Suche nach Antworten

Nun, die Frage lässt sich nicht so leicht mit einem „Ja“ oder „Nein“ beantworten. Beides könnte der Fall sein. Das hat damit zu tun, dass man das Anlagevehikel Gold unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten kann. Gold ist quasi nicht gleich Gold, um es mal salopp zu formulieren. Fangen wir deshalb mit dem „Nein“ an.

 

Nein, der „Goldrausch“ ist nicht beendet

Trotz aller Schwankungen beim Preis, Gold ist und bleibt erste Wahl, wenn es darum geht, Geld wert- und krisensicher anzulegen. Gold gilt traditionell als „sicherer Hafen“, der nicht nur in Zeiten wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheit gefragt ist. Gold wird als Ersatz für Papiergeld angesehen, das nach Einschätzung einiger Beobachter immer mehr an Vertrauen und Wert verliert. Sie befürchten, dass die Ausweitung der Geldmenge früher oder später zu dauerhaft hohen Inflationsraten führen wird. Da die weltweit vorhandene Goldmenge insgesamt begrenzt ist – würde man alles Gold der Welt, das jemals in der Menschheitsgeschichte gefördert wurde, in einen Würfel pressen, hätte dieser eine Kantenlänge von nur rund 21 Metern und wäre damit kleiner als das Brandenburger Tor in Berlin – bietet das Edelmetall einen natürlichen Schutz vor Inflation, so die Argumentation. Dabei ist es nahezu egal, wo der Goldpreis „aktuell“ steht, ob er fällt oder steigt. Gold als Ersatz- und Krisenwährung ist immer gefragt.

 

Ja, der „Goldrausch“ ist beendet

Zumindest könnte der Goldrausch der zurückliegenden Monate einen „Dämpfer“ bekommen haben. Das liegt vor allem am spekulativen Kapital, das angesichts der aktuellen Krisen zuhauf in Gold geflossen ist. Trumps Grönland-Fantasien, der Krieg in der Ukraine, Dollar-Schwäche und und und, Anleger haben zuletzt Rekordsummen in Gold investiert. Dabei kam es vermehrt zu spekulativen Zuflüssen, also zu „Wetten“ auf einen steigenden Goldpreis. Die globalen Gold-ETFs zum Beispiel verzeichneten 2025 ein Rekordjahr mit Zuflüssen von rund 89 Milliarden Dollar. „Die Hausse nährt die Hausse“, was am Aktienmarkt funktioniert, funktioniert auch bei Gold. Ein unter Umständen aber gefährliches Spiel, denn jede Hausse endet mal. Einem Kettenbrief gleich bedarf es immer neuer Käufer, um die Hausse voranzutreiben. Finden sich keine neuen Käufer, wird auf die Verkaufstaste gedrückt. Ein fataler Moment, vor allem in einem überschaubaren Marktumfeld, wie das eben bei Gold der Fall ist. Der starke Kursrückgang Ende Januar und Anfang Februar könnte einen Vorgeschmack auf das gegeben haben, was droht, wenn die Hausse wirklich zu Ende ist.

 

Geduld ist gefragt

Damit es hier keine Missverständnisse gibt, das Ende der Hausse bedeutet nicht das Ende des Goldes als Krisenwährung, aber eben das Ende als Spekulationsobjekt. Ein Ende, das sich einige Profis sogar wünschen, damit nur die ernsthaften Kaufinteressenten übrigbleiben, jene, die ihr Geld langfristig wertsicher anlegen wollen. Dazu gehören etwa auch die Notenbanken. Bereits in den vergangenen drei Jahren haben diese ihre Goldreserven um rund 1’000 Tonnen pro Jahr ausgebaut. Auch 2026 dürfte der Zuwachs nach Einschätzung des World Gold Council (WGC) auf ähnlichem Niveau und deutlich über dem langfristigen Durchschnitt liegen.

Einige Beobachter raten deshalb beim Goldkauf derzeit zu Geduld. Nach dem ersten Ausverkauf Ende Januar und Anfang Februar setzen sie auf einen zweiten Abwärtsruck. Dann, so ihre Hoffnung, könnte es sich wieder lohnen, langfristig in Gold zu investieren.

 

Über den nachfolgenden Link gelangen Sie zur Übersicht unserer Produkte auf Gold.

 

 

 

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