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Investment Ideen

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Neuausrichtung im Halbleiter-Sektor? (Vontobel, 08.12.2022)
Computer-Chips sind ein fester Bestandteil unseres Alltags und ermöglichen die Nutzung der modernen, digitalen Technologien. Seit dem Chipmangel im Jahr 2021 ist die Bedeutung dieser Bausteine stärker in Fokus gerückt. Weil die Produktion hauptsächlich in Asien stattfindet, möchten viele Länder diese Abhängigkeit verringern und haben deshalb hohe Investitionssummen gesprochen. Chips tragen ausserdem einen wichtigen Beitrag zum technologischen Fortschritt eines Landes bei.

Computer-Chips sind ein fester Bestandteil unseres Alltags und ermöglichen die Nutzung der modernen, digitalen Technologien. Seit dem Chipmangel im Jahr 2021 ist die Bedeutung dieser Bausteine stärker in Fokus gerückt. Weil die Produktion hauptsächlich in Asien stattfindet, möchten viele Länder diese Abhängigkeit verringern und haben deshalb hohe Investitionssummen gesprochen. Chips tragen ausserdem einen wichtigen Beitrag zum technologischen Fortschritt eines Landes bei.

 

Computer-Chips sind ein ständiger, häufig unbewusster, Begleiter. Klingelt am Morgen früh der Wecker, ist dies schon der erste Berührungspunkt. Es geht weiter mit dem Weg zur Arbeit mit dem eigenen Fahrzeug oder dem öffentlichen Verkehrsmittel. Die Arbeitstätigkeit setzt oft den Umgang mit Computern oder modernen Maschinen voraus. Zudem ist das Smartphone ein stetiger Begleiter. Ein Alltag ohne Technologie und die dafür notwendigen Chips ist in der heutigen Zeit nur schwer vorstellbar.

 

Chips als zentrales Element für die Technologie der Zukunft

 

Der technologische Fortschritt in der digitalen Welt baut auf der Weiterentwicklung von Chips auf. Bereiche wie die Elektromobilität, der Mobilfunk mit «5G», das Internet der Dinge oder die künstliche Intelligenz sind auf leistungsfähigere Chips angewiesen. Der Fortschritt über die vergangenen 40 Jahre ist bereits sehr eindrücklich. In den 80 bis 90er Jahren kamen die ersten «Personal-Computer» (PC) auf den Markt. Um die Jahrtausendwende begann das Zeitalter des Internets und den dazugehörigen Dienstleistungen. Eine Dekade später setzte die Smartphone-Revolution ein. Damit dürfte die Entwicklung noch nicht beendet sein. In immer Mehr Technologien oder Gegenständen kommen Chips zum Einsatz.

Gemäss dem Branchenverband «Semiconductor Industry Association» (SIA) belief sich der Umsatz des Halbleitermarkts im Jahr 2021 auf 556 Milliarden US-Dollar. Aufgrund der höheren Nachfrage und dem daraus resultierenden Chip-Mangel erhöhten die Hersteller ihre Produktion, was auch zu einem Wachstum von 26% gegenüber dem Vorjahr beitrug. Im Jahr 2000 betrug der Umsatz rund 200 Milliarden US-Dollar.

 

 

Leistungsfähigere Chips benötigt

 

Um zu verstehen, wie Chips entwickelt werden und wie sie neue Anwendungen ermöglichen, ist es notwendig, ein wenig in die Materie einzutauchen. Ein Chip ist ein zentraler Baustein von elektronischen Geräten. Ein essenzieller Bestandteil davon ist der Halbleiter beziehungsweise das Halbleitermaterial. Werden mehrere dieser Halbleiterschichten aufgetragen, kann die elektrische Leitfähigkeit gesteuert werden. Schlussendlich können daraus Schaltkreise gebaut werden, die dann Befehle ausführen und Daten speichern können.

Oft wird das Element «Silicium» als Halbleitermaterial eingesetzt. Daher trägt die Gegend in San Francisco, welches für ihre Technologieunternehmen bekannt ist, den Namen «Silicon Valley».

Die Herstellung von Chips ist kompliziert, da der ganze Produktionsprozess auf kleinstem Format ausgelegt ist. Zudem versuchen Hersteller immer kleinere Halbleiter zu produzieren, um die Leistung zu verbessern und gleichzeitig einen tieferen Energieverbrauch zu erzielen. Mit kleineren Halbleitern ist es möglich, mehr davon auf einen Chip zu platzieren, was wiederum die Leistungsfähigkeit erhöht. Aus diesem Grund hat sich die Chip-Grösse über die vergangenen Jahre nicht wesentlich verändert, aber es konnten deutliche Leistungssteigerungen hervorgebracht werden.

Es ist wichtig hervorzuheben, dass es unterschiedliche Typen von Chips gibt. Je nach Anwendungsbereich muss ein Halbleiter nur bedingt leistungsfähig und effizient sein. Beispielsweise sind die Anforderungen an einen Wecker deutlich geringer als für das neuste Smartphone.

Um leistungsfähige Geräte zu entwickeln, werden fortgeschrittene Chips benötigt, die besonders kleine Halbleiter enthalten. Diese Chips werden nicht von jedem Hersteller gefertigt, weil hohe Kosten für die Forschung und Entwicklung anfallen und ebenfalls hohe Investitionen in die Produktion getätigt werden müssen. 

 

Asien führend in der Produktion, USA in der Entwicklung

 

Die Wertschöpfungskette der Halbleiterindustrie umfasst im Grunde genommen drei Bereiche. Am Anfang steht die Forschung und Entwicklung (F&E), die die grundlegende Halbleitertechnologie vorantreibt und die Bauweise (Architektur) entwickelt. Geht es weiter zur Produktion, werden spezielle Produktionsgeräte eingesetzt, die präzise und unter speziellen Bedingungen diese kleinen Bauteile herstellen können. Nach der Fertigung der Chips können sie dann für die verschiedenen Anwendungsbereiche eingesetzt werden.

Es gibt Unternehmen, die den gesamten Prozess selbst bewältigen. Allerdings, spezialisiert sich ein Grossteil auf einen bestimmten Bereich: F&E, Zulieferung oder Fertigung. Der Fertigungsprozess ist kapitalintensiv, weshalb es sich nicht für alle Unternehmen lohnt, selbst zu produzieren. Vielmehr werden diese Aufgaben an spezialisierte Hersteller ausgelagert, die dann im Auftrag mehrerer Firmen produzieren und somit Skaleneffekte erzielen können. 

Rund zwei Drittel der Produktion findet in Asien statt. Die Region hat sich in den letzten Jahren durchgesetzt, da die Produktionskosten tief und ausreichend Arbeitskräfte verfügbar sind. Dabei hat sich Taiwan als führender Standort für die Chip-Fertigung etabliert. Nur zwei Länder, Taiwan und Südkorea, verfügen über die nötigen Technologien, um fortgeschrittene Chips herzustellen.

 

Unabhängigkeit erhöhen, um Lieferkettenengpässe zu umgehen

 

Im Zuge der Pandemie, den Lieferkettenengpässen und geopolitischer Hintergründe haben einige Länder und die EU entschieden, dass sie die Abhängigkeit vom Ausland verringern möchten. Das Ziel ist es, einen Teil der Produktion wieder ins eigene Land oder in die unmittelbare Nähe zurückzuholen. Um dies zu begleiten, wurden von staatlicher Seite milliardenschwere Unterstützungspakete versprochen, um Unternehmen bei der Errichtung von neuen Produktionsstätten und den F&E Aktivitäten zu unterstützen. In den USA sind 280 Milliarden US-Dollar für die nächsten 10 Jahre dafür vorgesehen. Mit dem europäischen Chip-Gesetz möchte die EU 43 Milliarden Euro an öffentlichen und privaten Geldern einsetzen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und die Produktionskapazitäten bis 2030 auf 20% des Weltmarkts zu verdoppeln.

 

Chip Produktion als Einflussmittel

 

Regierungen haben erkannt, dass die Fähigkeit, fortgeschrittene Chips zu entwickeln und herzustellen, einen wichtigen strategischen Vorteil darstellt. Verfügt ein Land über unzureichenden Zugang zu solch fortgeschrittene Chips, läuft es Gefahr, technologisch zurückzufallen.

Die USA befinden sich schon seit einigen Jahren mit China in einem Handelskonflikt. Ursprung dieses Konflikts ist das Handelsbilanzdefizit der USA gegenüber China. Die USA exportiert deutlich weniger Waren nach China als es von dort importiert. Seitdem wurden von beiden Seiten neue Importzölle eingeführt und bestehende Tarife erhöht.

Nun hat die US-Regierung neue Export-Beschränkungen nach China im Technologie-Bereich beschlossen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Entwicklung und Verwendung von begehrten, fortgeschritten Chips. Die neuen Bestimmungen verhindern China den Zugang zu den benötigten Technologien, um diese Chips herzustellen. Ausserdem ist der Verkauf der Chips und die für die Produktion benötigten Geräte an China verboten.

Es wird erwartet, dass diese Massnahmen beachtliche Auswirkungen auf chinesische Technologie-Unternehmen haben werden. Der Zugang zu den begehrten Chips ist erschwert und bedroht die Entwicklung von Zukunftstechnologien. China hat dies erkannt und bereits erste Schritte eingeleitet, um die eigene Entwicklung von Chips in die Wege zu leiten. Dafür wurde eine Gruppe aus Unternehmen und Forschungsinstituten geschaffen. Mithilfe einer neuen Chip-Architektur soll diese Gruppe die Produktion eigener Chips ermöglichen und somit die Wettbewerbsfähigkeit Chinas sichern.

Die Massnahmen der US-Regierung dürften langfristig auch weltweit zu spüren sein. Wenn die Produktion sich vermehrt von Asien in die USA und Europa verlagert, dürften sich die Preise von allen Chip-Typen erhöhen. Obwohl China in der Produktion von fortgeschrittenen Chips eine unbedeutende Rolle spielt, ist ihr Anteil an günstigen und gleichzeitig älteren Chips deutlich höher. Werden die Produktionsumstände erschwert, werden diese günstigen Chips möglicherweise teurer und können nicht mehr im selben Masse hergestellt werden.

Weil weltweit so viele Chips benötigt werden, ist es besonders relevant, dass sie auch günstig sind und es demnach auch bleiben. Beispielsweise benötigt ein Elektroauto rund 2'000 Chips, wovon fast ausschliesslich die günstigeren benötigt werden. Steigen die Preise der Chips, spürt dies schlussendlich der Endkunde.

 

Fazit

 

Eine Welt ohne Chips ist fast unvorstellbar. Überall sind diese kleinen Bauteile anzutreffen, weswegen deren Verfügbarkeit eine zentrale Rolle spielt. Der ganze Prozess von der Entwicklung bis zur Fertigung erfordert spezialisiertes Wissen und hohe Investitionen. Für den technologischen Fortschritt ist besonders die Entwicklung von fortgeschrittenen Chips bedeutend. Dies Chips sind besonders leistungsfähig und werden für Zukunftstechnologien wie die künstliche Intelligenz und das autonome Fahren eingesetzt.

Asien ist ein wichtiger Standort für die Produktion von Chips, wobei nur Taiwan und Südkorea die fortgeschrittenen Modelle herstellen können. Mehrere Staaten haben erkannt, dass die Chip-Industrie eine strategisch wichtige Bedeutung zukommt. Daher werden die USA und die EU in den nächsten 10 Jahren Milliardenbeträgen einsetzen, um neue Produktionsstätten und F&E-Standorte zu unterstützen.

Chips können auch als geopolitisches Instrument eingesetzt werden. Ohne Zugang zu den modernsten Chips droht ein Rückgang der Wettbewerbsfähigkeit und der technologische Fortschritt wird erschwert. Die USA hat beschlossen, den Export von modernen Chips und die dazugehörige Technologie nach China deutlich einzuschränken.

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Krypto-Assets: Belastungsprobe für Anleger (Leonteq Securities AG, 08.12.2022)
Die Meteorologen haben es soeben bestätigt: Der Sommer 2022 war der heisseste in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen. Doch ungeachtet der Hitze schlug in den vergangenen Monaten der sogenannte «Kryptowinter» zu. Der Begriff tauchte erstmal 2018 auf, als der Bitcoin die Hälfte seines Wertes einbüsste und auch den Rest der digitalen Coins mit in die Tiefe riss.

Extreme Bewegungen

 

Die Meteorologen haben es soeben bestätigt: Der Sommer 2022 war der heisseste in Europa seit Beginn der Aufzeichnungen. Doch ungeachtet der Hitze schlug in den vergangenen Monaten der sogenannte «Kryptowinter» zu. Der Begriff tauchte erstmal 2018 auf, als der Bitcoin die Hälfte seines Wertes einbüsste und auch den Rest der digitalen Coins mit in die Tiefe riss. Der aktuelle Bärenmarkt bei den Kryptowährungen fällt aber noch deutlich ausgeprägter aus. So stürzte das Urgestein Bitcoin, das im November 2021 noch ein neues Rekordhoch bei USD 68‘789 markierte, mittlerweile unter die Marke von USD 20‘000 ab und notiert derzeit so tief wie seit zwei Jahren nicht mehr. Immense Verluste musste ebenso der kleine Bruder Ethereum einstecken. Vom Hoch verlor die Nummer zwei unter den Kryptos drei Viertel seiner Marktkapitalisierung.

 

Neue Ära

 

Dennoch sorgte Ethereum zwischenzeitlich für eine Erholung im Kryptomarkt. Mitte September kam es zu dem jahrelang vorbereiteten und heiss ersehnten Update «The Merge». Dabei wurde vom stromfressenden Mechanismus «Proof-of-Work» auf die «Proof-of-Stake»-Methode umgestellt. «Happy merge all», twitterte Ethereum-Gründer Vitalik Buterin nach der gelungenen Reform. Laut den Entwicklern wird durch die Neugestaltung der Energiebedarf um mehr als 99% reduziert – ein erheblicher Vorteil, denn das macht die Digitalwährung auch für Investoren interessant, die auf Nachhaltigkeitskriterien achten. Einen positiven Einfluss auf den Wert von Ethereum dürfte Experten zufolge zudem die Tatsache haben, dass sich im Zuge der Umstellung das Tempo, mit dem neue Cyber-Münzen ausgegeben werden, deutlich reduzieren könnte. Dieser anti-inflationäre Effekt kann im Umkehrschluss steigende Kurse nach sich ziehen. Am Markt heisst es sogar, dass Ethereum durch seine zunehmende Attraktivität den bisherigen Branchenprimus Bitcoin vom Spitzenplatz beim Börsenwert verdrängen könnte.

 

Von der Schieflage …

 

Der positive Richtungswechsel bei den Kryptokursen im Sommer und dann noch einmal im Herbst war allerdings nur von kurzer Natur. Zuletzt hat sich das Abwärtstempo sogar noch einmal deutlich verschärft. Innerhalb von nur einer Woche gab beispielsweise der Bitcoin um ein Fünftel nach. Der jüngste Crash wurde ausgelöst von Liquiditätsnöten bei der Kryptobörse FTX.com. Das Unternehmen geriet unter Druck, nachdem Kunden innerhalb kürzester Zeit riesige Mengen an Kapital abzogen. Medienberichten zufolge fehlten dem Unternehmen plötzlich bis zu USD Mrd. 8. Zunächst standen die Chancen auf eine Rettung gut. Rivale Binance hatte kurz nach Bekanntwerden des Debakels angekündigt, den grössten Teil des Geschäfts von FTX übernehmen zu wollen. Doch nach einer umfassenden Betriebsprüfung sowie möglicherweise missbräuchlich behandelten Kundengeldern und mutmasslichen Ermittlungen der US-Behörden machte Binance einen Rückzieher.

 

… in die Insolvenz

 

Letztlich musste FTX Insolvenz anmelden und Chef Sam Bankman-Fried, der die Firma 2019 gründete, nahm seinen Hut. Damit dürfte die Sache für ihn aber nicht vom Tisch sein. Insidern zufolge sind bei dem Unternehmen mindestens eine Milliarde Dollar an Kundengeldern verschwunden. Dem ehemaligen Wall-Street-Banker Bankman-Fried zufolge habe es aber nur Missverständnisse bei der Verbuchung gegeben. Während auf den Bahamas Ermittlungen wegen möglicher Veruntreuung laufen, hat der weltweit grösste Zahlungsabwickler Visa seine Zusammenarbeit mit der insolventen Kryptobörse beendet. Bis die ganze Wahrheit über FTX auf dem Tisch liegt, könnte es noch einige Zeit dauern und dies wiederum die Verunsicherung unter den Kryptoanlegern kurzfristig weiter anheizen. Darüber hinaus ist laut Experten nicht auszuschliessen, dass auch andere Branchengrössen vor ähnlichen Problemen stehen.

 

Chart: Bitcoin vs. Ethereum (1 Jahr)

Quelle: Refinitiv

 

Antizyklisch handeln:

breites Kryptoangebot erlaubt gezielte Investitionen

 

Für und Wider

 

«Kaufen, wenn die Kanonen donnern», lautet eine oft zitierte Börsenregel des Bankiers Carl Mayer von Rothschild, die er bereits Anfang des 19. Jahrhunderts aufstellte. Mit anderen Worten: Anleger sollten antizyklisch handeln, also investieren, wenn das Gros des Börsenpublikums angsterfüllt vom Parkett flieht und die Kurse fallen. Derart panikartige Verkäufe sind am Kryptomarkt derzeit an der Tagesordnung. So verlor beispielsweise der Dogecoin zuletzt innerhalb von nur einer Woche rund ein Drittel seines Wertes, die als Vorreiter bei der Verifizierung von Transaktionen nach der Proof-of-Stake-Methode geltende Solana gab sogar um knapp die Hälfte nach. Derartige Kurskapriolen verdeutlichen zwar die Fragilität des Kryptomarktes, allerdings schmälern diese nicht die Bedeutung von digitalen Vermögenswerten. Die Blockchain ist eine ausgereifte Technologie, auf der unter anderem die nächste Stufe des Internets, Stichwort web3, aufbaut. Zudem sind sogar die Notenbanken bereits auf den Kryptozug aufgesprungen. Nach jüngsten Aussagen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde befindet sich die EZB bei der Untersuchung einer zentralbankgestützten Digitalwährung bereits in einem relativ fortgeschrittenen Stadium.

 

Regulierungsbestrebungen

 

Dass Kryptos weiterhin gefragt sind, zeigt eine neue Studie mit dem Titel «Crypto and Established Financial Institutions» von Crealogix, einem Swiss-Fintech-100-Unternehmen. Diese kommt zu dem Schluss, dass die Nachfrage nach Kryptodienstleistungen weiterhin wächst. Für die Digitalwährungen spricht zudem, dass sie, anders als noch vor ein paar Jahren, durch eine deutlich stärkere Regulierung ihren «Wild-West»-Status abgeschüttelt haben. So hatte sich Anfang Juli die Europäische Union als erste grosse Wirtschaftsregion auf Vorschriften für Cyberdevisen verständigt. Aufgrund der jüngsten Verwerfungen schlug der global agierende Finanzstabilitätsrat (FSB) weltweite Regeln für Krypto-Assets vor. Insgesamt stellte der FSB neun Empfehlungen auf. Zum Beispiel sollen Kryptowährungsunternehmen ebenso wie Banken Kapital vorhalten, wenn sie ähnliche Geschäfte wie Finanzinstitute betreiben. Bis Mitte kommenden Jahres sollen die neuen Regulierungsvorschläge finalisiert und dann auch rasch von den FSB-Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Auch aus der Branche selbst sind derartige Töne zu vernehmen. «Wir brauchen einige Regulierungen, wir müssen das richtig machen, wir müssen das auf solide Beine stellen», sagte der Chef der Kryptobörse Binance, Changpeng Zhao, beim G20-Treffen auf Bali. Die Branche habe die gemeinsame Aufgabe, die Verbraucher zu schützen.

 

Breite Produktpalette

Trotz der Fortschritte bei den Regulierungen müssen sich Anleger grundsätzlich der Risiken von Krypto-Assets bewusst sein. Doch auch die Chancen sind enorm. Der Kryptomarkt hat seit der Einführung von Bitcoin im Jahr 2009 bereits mehrere «Kryptowinter» überstanden und zahlreiche Bullenmärkte erlebt. Interessierten stellt Leonteq eine breite Auswahl an Investmentmöglichkeiten in dem noch jungen Bereich zur Verfügung. Das Universum umfasst insgesamt 30 Krypto-Assets, an denen sich mit Tracker-Zertifikaten eins zu eins partizipieren lässt. Die Hälfte davon ist an der SIX Swiss Exchange kotiert, fünf an der BX Swiss und der Rest im Direkthandel erhältlich. Das marktführende Produktangebot reicht von 0x, über Chainlink und Polkadot bis hin zu Solana und Yearn.Finance. Die Verwaltungsgebühr beträgt bei jedem Zertifikat 1.50% p.a.

 

Diversifiziert investieren

«11 Fliegen mit einer Klatsche» oder besser gesagt «11 Kryptos mit einem Kauf» können Anleger mit dem Leonteq Crypto Index schlagen. Das aktiv gemanagte Barometer ist so konstruiert, dass insgesamt sogar 25 Krypto-Assets einziehen könnten. Die Aufnahme ist allerdings an bestimmte Auswahlkriterien gebunden wie beispielsweise eine ausreichende Handelbarkeit oder auch Mindestanforderungen an Liquidität und Marktkapitalisierung. Jedes Quartal wird der Index überprüft und gegebenenfalls angepasst. Wie eingangs erwähnt besteht das Barometer aktuell aus 11 Mitgliedern. Tonangebend sind Bitcoin und Ethereum, auf die zusammen knapp zwei Drittel des Indexgewichts entfallen. Aufgrund des professionellen Ansatzes liegt die Managementfee mit 1.95% p.a. zwar etwas höher als bei den Trackern auf einzelne Cyber-Devisen. Dafür, dass es sich aber um einen aktiven Ansatz handelt, sind die Kosten relativ moderat. Angeboten werden die Tracker in den Währungstranchen CHF, EUR und USD. Anleger haben dank der umfangreichen Leonteq-Kryptoplattform letztlich die Qual der Wahl unter den vielen Alternativen. Aufgrund der hohen Schwankungen in dem Markt sollte der gewählte Kapitaleinsatz aber immer im Einklang mit dem eigenen Risikoprofil sowie dem Gesamtdepot stehen.

Zusammensetzung des Leonteq Crypto Index

Stand: 14.11.2022

 

 

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Bei diesem Dokument handelt es sich um Werbung im Sinne von Art. 68 FIDLEG

 

Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung dar und ist kein Research. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Bei Produkten, welche nicht unter COSI® begeben werden, sind die Anleger dem vollen Kreditrisiko der Emittentin [resp. der Garantiegeberin] ausgesetzt. Die gemachten Angaben ersetzen nicht die vor dem Eingehen von Derivategeschäften in jedem Fall unerlässliche und an der Kundensituation ausgerichtete Beratung durch einen Finanzberater.

 

Diese Publikation ist weder ein vereinfachter Prospekt im Sinne des Art. 5 KAG gemäss dem Wortlaut unmittelbar vor Inkrafttreten des Schweizer Finanzdienstleistungsgesetzes («FIDLEG»), noch ein Prospekt gemäss Art. 40 FIDLEG, noch ein Emissionsprospekt im Sinne des Art. 1156 OR. Die massgebende Produktdokumentation kann direkt bei Leonteq Securities AG unter Tel. +41 (0)58 800 1111, Fax +41 (0)58 800 1010 oder über E-Mail termsheet@leonteq.com bezogen werden.

 

Verkaufsbeschränkungen bestehen für den EWR, Hongkong, Singapur, die USA, US persons und das Vereinigte Königreich (die Emission unterliegt schweizerischem Recht).

 

Die Performance der den Finanzprodukten zugrunde liegenden Basiswerte in der Vergangenheit stellt keine Gewähr für die zukünftige Entwicklung dar. Der Wert der Finanzprodukte untersteht Schwankungen des Marktes, welche zum ganzen oder teilweisen Verlust des Investments in die Finanzprodukte führen können. Der Erwerb der Finanzprodukte ist mit Kosten/Gebühren verbunden. Leonteq Securities AG und/oder ein verbundenes Unternehmen können in Bezug auf die Finanzprodukte als Market Maker auftreten, Eigenhandel betreiben sowie Hedging-Transaktionen vornehmen. Dies könnte den Marktkurs, die Liquidität oder den Marktwert der Finanzprodukte beeinträchtigen.

 

Soweit dieses Dokument Informationen zu einem verpackten Anlageprodukt für Kleinanleger und Versicherungsprodukt (PRIIP) enthält, ist in Übereinstimmung mit der Verordnung (EU) Nr. 1286/2014 (PRIIPs Verordnung) ein Basisinformationsblatt (BiB) unter folgendem Link abrufbar: https://www.priipkidportal.com/.

 

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2023: Wo bieten sich für Anleger Chancen? (UBS AG, 08.12.2022)
Nach einem buchstäblich abenteuerlichen Börsenjahr 2022 sehnen sich Anleger nach ruhigeren/berechenbareren Zeiten. Die Prognosen sind durchaus hoffnungsvoll: Selbst wenn zunächst die Nachwehen noch zu spüren sein werden, hellt sich das Gesamtbild im neuen Jahr auf und es bieten sich interessante Anlagemöglichkeiten.

Nach einem buchstäblich abenteuerlichen Börsenjahr 2022 sehnen sich Anleger nach ruhigeren/berechenbareren Zeiten. Die Prognosen sind durchaus hoffnungsvoll: Selbst wenn zunächst die Nachwehen noch zu spüren sein werden, hellt sich das Gesamtbild im neuen Jahr auf und es bieten sich interessante Anlagemöglichkeiten.

 

Die Herausforderungen an den Börsen waren 2022 enorm. Inflation, geopolitische Spannungen, Pandemie, Lieferkettenprobleme, eine schwächelnde Wirtschaft – die Liste an Störfaktoren erscheint endlos. Lange Rede kurzer Sinn, die Welt befindet sich im Krisenmodus und Anleger stellen sich mit Blick auf 2023 zu Recht die Frage: „War‘s das jetzt oder steht das dicke Ende erst noch bevor?“

 

Was den Start in das neue Jahr betrifft, könnte der Gegenwind noch etwas anhalten. So warnt die EZB in ihrem aktuellen Finanzstabilitätsbericht vor ungünstigen Finanzierungskonditionen durch die steigenden Zinsen, einem konjunkturellen Abschwung sowie einer hohen Inflation. Die Währungshüter rechnen damit, dass die Teuerung im Euroraum in den kommenden Monaten oberhalb von zehn Prozent bleiben wird.1 Die wirtschaftlichen Aussichten sind ebenso trüb. Die EU-Kommission geht in ihrer Herbstprognose für 2023 nur von einem minimalen Wirtschaftswachstum in der Eurozone aus und erwartet zum Jahreswechsel sogar eine Rezession.2

 

Vorsichtiger Optimismus

 

Ein ähnliches Szenario stellen auch die Analysten von UBS CIO GWM auf. Nach dem Ende eines der schwierigsten Jahre in der Geschichte der Märkte sprechen die steigenden Preise und Zinsen sowie die sich verlangsamenden Wachstumserwartungen vorerst für eine relativ defensive Haltung gegenüber risikoreichen Anlagen. Doch sehen die Experten im weiteren Verlauf durchaus Licht am Ende des Tunnels. UBS CIO GWM geht über das Jahr hinweg von einer fallenden Teuerung aus und erwartet, dass die Anleger damit beginnen, Zinssenkungen und höheres Wachstum vorwegzunehmen. „Wir sehen ein Jahr der Wendepunkte vor uns“, zeigt sich Mark Haefele, Chief Investment Officer bei UBS GWM, zuversichtlich.3

 

In Erwartung besser Zeiten gilt es für Anleger nun die richtigen Investitionsentscheidungen zu treffen. Dabei kann es nicht schaden, sich in den ersten Monaten des neuen Jahres aufgrund der prognostizierten Konjunkturdelle eher defensiv und wertorientiert zu positionieren. Defensive Sektoren haben den Vorteil, dass sie in der Regel unabhängiger von einer schwächelnden Wirtschaft sind. Und „Value“-Aktien entwickeln sich bei einer hohen Inflation tendenziell gut.3

 

Stabilitätsanker

 

Der Value-Ansatz ist einer der bekanntesten und ältesten Strategien in der Fundamentalanalyse. Dieser wertorientierte Stil zielt auf Unternehmen ab, die auf der einen Seite eine niedrige Bewertung aufweisen, auf der anderen Seite aber auch stabile Wachstums- und Ertragsaussichten bei gleichzeitig stetigen Dividenden bieten. Der wohl bekannteste Value-Investor ist Warren Buffet, der mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway in den vergangenen Jahrzehnten eine Erfolgsgeschichte schrieb. Allein in der zurückliegenden Dekade hat sich die Berkshire-Aktie durch alle Krisen hinweg mehr als vervierfacht und den S&P 500 um stolze 160 Prozentpunkte übertroffen.*

 

Anleger können sich mit dem Open End-Tracker (SIX-Symbol: VALUEU) auf den Solactive Value Investoren Index gezielt den Value-Ansatz ins Depot holen. Teil dieses Barometers ist nicht nur das Anlagevehikel von Buffet, insgesamt befinden sich 14 Investmentgesellschaften in dem Index, die es allesamt hauptsächlich auf unterbewertete Aktien abgesehen haben. Dazu zählt der chinesische Milliardär Li Ka-Shing mit seiner CK Hutchison Holdings ebenso dazu wie der globale Asset-Manager Artisan Partners. Der Track-Rekord des Total-Return-Index kann sich sehen lassen: Seit dem Start im Juli 2012 legte der Gradmesser 204 Prozent zu, das entspricht einer durchschnittlichen Performance von 11,4 Prozent p.a.* Jährliche Überprüfungen sorgen dafür, dass die Zusammensetzung und Gewichtung der Index-Mitglieder stets an die aktuellen Rahmenbedingungen angepasst werden. Bitte beachten Sie, dass kein Kapitalschutz besteht. Zudem muss – wie immer bei Strukturierten Produkten – das Emittentenrisiko berücksichtigt werden.

 

Transformation als Chance

 

UBS CIO GWM sieht im Jahresverlauf 2023 aber auch wieder attraktivere Kaufgelegenheiten für Zykliker und Wachstumswerte, sobald die Inflation nachlässt und das globale Wachstum anzieht. Vorreiter in Sachen Teuerungsbekämpfung ist die USA. In Übersee war die Inflation zuletzt bereits auf dem Rückzug und wird sich im Jahr 2023 nach Prognosen der UBS-Experten auf Jahressicht auf 3,6 Prozent reduzieren. In der Eurozone sollen die Preissteigerungen – wenn auch nicht so deutlich – ebenfalls im kommenden Jahr von 8,5 auf 5,3 Prozent abnehmen.3

 

Ein mögliches Erholungspotenzial bei den Wachstumstiteln lässt sich aber nicht nur in der aktuellen Phase, sondern auch weitestgehend unabhängig von den gegenwärtigen Entwicklungen feststellen. Das seit längerem von der UBS propagierte „Jahrzehnt der Transformation“ setzt sich nämlich ebenfalls weiter fort. Unter anderem die Digitalisierung zählt zu den langfristigen Wachstumskatalysatoren. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Sicherheit. Die Kriminalität im Internet nimmt immer weiter zu und führt letztlich zu einem verstärkten Fokus auf Cybersicherheitslösungen. Marktforscher Gartner prognostiziert, dass die IT-Security-Ausgaben im Jahr 2023 um 11,3 Prozent auf 188 Milliarden US-Dollar zulegen und im Jahr 2024 erneut zweistellig steigen werden.3 Positiv kommt hinzu, dass die IT-Security innerhalb des Tech-Sektors als relativ defensiv gilt, da Sicherheit eher ein Grundbedürfnis ist und die Wirtschaft und Politik dazu neigt, ihre Ausgaben auch angesichts wirtschaftlicher Abschwünge aufrechtzuerhalten. Die guten Aussichten spiegeln sich am Kapitalmarkt wider: Der Cyber-Security-Sektor konnte in den ersten zehn Monaten 2022 den breiten Technologiesektor um zehn Prozentpunkte outperformen.*

 

Eine geeignete Anlage im „Zeitalter der Sicherheit“ bietet der Tracker (SIX-Symbol: KCFJDU) auf den Solactive Global Cyber Security Index. Das im Oktober 2013 lancierte Strategie-Barometer generierte seither einen durchschnittlichen Ertrag von 15.3 Prozent p.a.* Mit insgesamt 39 internationalen Mitgliedern bietet das Barometer einen diversifizierten Zugang zu Unternehmen, die von einer zunehmenden Nachfrage nach ihren Produkten und Dienstleistungen profitieren dürften. Bitte beachten Sie, dass kein Kapitalschutz besteht. Zudem muss – wie immer bei Strukturierten Produkten – das Emittentenrisiko berücksichtigt werden.

 

 

*Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind.

 

Quellen:

1 EZB, Pressemitteilung, 16.11.2022

2 Europäische Kommission

3 UBS CIO GWM, Year Ahead 2023, 17.11.2022

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