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Quantum Computing: Schlüsseltechnologie mit Wachstumspotenzial (UBS AG, 19.01.2025 | Jérôme Allet, Head Public Distribution Switzerland)
Quantum Computing gewinnt rasant an Bedeutung. Fortschritte in der Technologie und neue Anwendungen treiben das Wachstum voran. Mit einem neuen Tracker können Anleger frühzeitig an der nächsten technologischen Evolutionsstufe teilhaben.

Quantum Computing gewinnt rasant an Bedeutung. Fortschritte in der Technologie und neue Anwendungen treiben das Wachstum voran. Mit einem neuen Tracker können Anleger frühzeitig an der nächsten technologischen Evolutionsstufe teilhaben.

 

Es beginnt nicht mit einem Knall, sondern mit einem leisen Durchbruch in einem Hochsicherheitslabor: Google stellte vergangenen Herbst einen Quantenalgorithmus namens „Quantum Echoes“ vor und was jahrelang wie Science-Fiction klang, ist plötzlich greifbar nah. Ein Programm, das Probleme löst, an denen selbst Supercomputer scheitern, eröffnet einen Blick in eine völlig neue Dimension der Rechenleistung. Doch Quantum Echoes ist mehr als ein technisches Kunststück: Der Algorithmus gibt einen Vorgeschmack auf eine Technologie, die Forschung, Wirtschaft und ganze Industrien neu ordnen könnte.1

 

Revolutionäre Entwicklungen

 

Quantencomputer nutzen die Gesetzmässigkeiten der Quantenmechanik, um Rechenprozesse wesentlich schneller und leistungsfähiger auszuführen als herkömmliche Computersysteme. Anders als klassische Rechner, die mit „Bits“ arbeiten und nur die Zustände 0 und 1 annehmen können, basiert Quantum Computing auf sogenannten „Qubits“. Diese bestehen etwa aus Ionen oder supraleitenden Schaltkreisen und können neben den klassischen Zuständen auch Überlagerungen annehmen – also mehrere Zustände gleichzeitig darstellen. Dadurch lassen sich viele Rechenschritte parallel ausführen, wobei die Leistungsfähigkeit mit jeder zusätzlichen Recheneinheit exponentiell wächst. Solche Systeme eröffnen neue Möglichkeiten für komplexe Anwendungen, etwa in der Materialforschung, Chemie oder den Biowissenschaften. Insbesondere in Kombination mit KI werden sich damit bislang kaum lösbare Problemstellungen bewältigen lassen. Laut McKinsey ist das Potenzial enorm: Allein in vier Schlüsselbranchen könnte Quantum Computing einen ökonomischen Mehrwert bis 2035 von bis zu zwei Billionen US-Dollar generieren.2

 

Auch dem Markt für Quantum Computing wird ein dynamisches Wachstum vorausgesagt. UBS CIO GWM geht davon aus, dass dieser bis 2040 ein Volumen von 95 Milliarden US-Dollar erreichen wird, was einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 17 Prozent zwischen 2030 und 2040 entspricht. In Folge dürfte ein hoher einstelliger Prozentsatz der weltweiten Halbleiterumsätze für Rechenzentren auf diese Technologie entfallen. Im grösseren Kontext betrachtet, könnte das transformative Potenzial von Quantum Computing Effizienzsteigerungen, Kosteneinsparungen und die Schaffung völlig neuer Produktkategorien ermöglichen.3

 

Zunehmende Investitionen

 

Öffentliche und private Förderungen treiben den Quantum Computing Sektor voran. China, Europa und die USA betrachten die Technologie als Schlüsselinnovation und investieren Milliarden in den Bereich. Auch das weltweite Venture Capital-Volumen nimmt zu: 2024 legten die privaten Gelder auf rund 1.4 Milliarden US-Dollar zu, ein Plus von 123 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Trotz des noch vergleichsweise kleinen Marktvolumens signalisiert die Entwicklung ein wachsendes Vertrauen in die langfristige Relevanz von Quantum Computing.3

 

Angesichts dieser Dimensionen ist Quantum Computing auch unter Investitionsgesichtspunkten interessant. Die nächste digitale Revolution sollte daher seinen Platz in einem gut sortierten Portfolio finden. Neben den grossen Zukunftschancen sind dabei allerdings auch Risiken zu beachten. Noch ist nicht klar, wann sich die Technologie, von supraleitenden bis topologischen Qubits, endgültig durchsetzt und welche Algorithmen die grössten Chancen haben.

 

Professionell anlegen

 

Nicht alles auf eine Karte setzen ist bei jungen Märkten ein entscheidendes Investmentkriterium, so auch bei Quantum Computing. Der neue Megatrend befindet sich noch in einem frühen Stadium und der Zeithorizont, bis erste bahnbrechende Anwendungen möglich sind, ist noch ungewiss. Mit dem MarketVector Global Quantum Leaders Index lässt sich ein breit gestreuter und zugleich professioneller Anlageansatz wählen. Der zugrundeliegende Index bündelt gezielt 30 Gesellschaften, die an vorderster Linie der Quantenrevolution stehen. Berücksichtigt werden ausschliesslich Unternehmen, die entweder aktiv an der Entwicklung von Quantencomputer-Technologien arbeiten oder über ein substantielles Patentportfolio mit mindestens fünf einschlägigen Schutzrechten verfügen. Die Zusammensetzung wird quartalsweise überprüft und fortlaufend an die dynamische Entwicklung des Quantenmarkets angepasst.

 

Mit dem UBS Tracker-Zertifikat auf den Global Quantum Leaders Index erhalten Anleger einen effizienten Zugang zu einem der spannendsten Zukunftsthemen unserer Zeit. Das Produkt ermöglicht – abzüglich einer Managementgebühr von 0.50 Prozent p.a. – eine vollständige Partizipation an der Wertentwicklung der weltweit führenden Quantum Computing-Unternehmen. Der Tracker verfügt über eine unbegrenzte Laufzeit und eröffnet damit eine komfortable Möglichkeit, mit einem langfristigen Anlagehorizont breit diversifiziert und kosteneffizient an der nächsten technologischen Evolutionsstufe teilzuhaben. Das Produkt ist noch bis zum 28. Januar 2026 in Zeichnung.

 

MarketVector Global Quantum Leaders Index (5 Jahre, Angaben in USD)

Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind.

 

Quellen:

1 Google, „Our Quantum Echoes algorithm is a big step toward real-world applications for quantum computing“, 22.10.2025

2 McKinsey, „Quantentechnologie wird zum Milliardenmarkt“, 26.08.2025

3 UBS CIO GWM, „Know your quantumcomputing“, 20.01.2025

 

Zum Autor

 

Jérôme Allet, Leiter Public Distribution für Strukturierte Produkte Schweiz, UBS Investment Bank

Jérôme Allet begann seine berufliche Laufbahn 2011 als Graduate Talent bei der UBS Investment Bank. Seit 2017 leitet er das Team «Public Distribution Sales Switzerland» im Bereich Structured & Solutions Distribution. In dieser Funktion verantwortet er den öffentlichen Vertrieb von Strukturierten Produkten in der Schweiz. Seit 2018 ist er zusätzlich für White Label Lösungen im Bereich Hebelprodukte in Europa zuständig.

 

Kontakt: Website: keyinvest-ch.ubs.com, E-Mail: keyinvest@ubs.com, Tel. +41 44 239 76 76

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Ausblick 2026 – es geht aufwärts (BNP PARIBAS, 18.12.2025)
Trotz einiger Unwägbarkeiten, auch 2026 könnte ein gutes Börsenjahr werden. Dabei gibt es einige Faktoren, die gerade dem Schweizer Aktienmarkt in die Karten spielen.

Trotz einiger Unwägbarkeiten, auch 2026 könnte ein gutes Börsenjahr werden. Dabei gibt es einige Faktoren, die gerade dem Schweizer Aktienmarkt in die Karten spielen.

 

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Zeit für ein kurzes Fazit und einen Ausblick auf das Börsenjahr 2026. Unter dem Strich, so kann wohl erst einmal festgehalten werden, war 2025 ein ganz gutes Jahr für Aktien. Die grossen Indizes wie der Dow Jones legten zu. Und auch der SMI zeigte sich von seiner positiven Seite, stieg von rund 11’500 Punkten zum Jahresanfang auf über 13’000 Zähler (Stand am 17.12.2025). Eine nicht selbstverständliche Entwicklung, wenn man die Umstände bedenkt. Insbesondere die von der US-Administration eingeführten Handelszölle lagen der Börse eine Zeitlang schwer im Magen, gut zu sehen ist das am scharfen Rückgang der Aktienmärkte im März und April. Die sich daran anschliessende Erholung, die im Grunde genommen bis heute anhält, ist zum einen dem Umstand geschuldet, dass die Handelszölle, so wie ursprünglich angekündigt, dann doch nicht kamen, sondern nur in abgeschwächter Form – das betrifft insbesondere die Zölle auf Schweizer Produkte –, und zum anderen dem Umstand, dass die Notenbanken sowohl in den USA wie auch in Europa die Zinsen weiter senkten, was den Börsen quasi Luft zum Atmen verschaffte.

 

Aufwärtspotenzial dank Zinssenkungen

Und 2026? Vielleicht könnte man hier auf das Motto „So könnte es weitergehen“ zurückgreifen, einerseits als Wunsch, andererseits als konkretes Szenario: moderates Aufwärtspotenzial unter Schwankungen. Warum dieses Szenario? Aufwärtspotenzial haben die Aktienmärkte, weil vor allem in den USA die Zinsen weiter gesenkt werden dürften. Wie weit, das bleibt erst einmal ungewiss, da die Wirtschaft einerseits mit schwachen Wachstumsaussichten und andererseits mit einer Inflation zu kämpfen hat. Zinsveränderungen sind da schwieriger zu vertreten – entweder man unterstützt die Wirtschaft (Zinssenkungen) oder bekämpft die Inflation (Zinserhöhungen). Letzteres scheint jedoch eher unwahrscheinlich, vor allem auch im Hinblick auf den politischen Druck, der aus Washington Richtung US-Notenbank ausgeübt wird. Die US-Administration unter Donald Trump fordert eine deutliche Senkung der Zinsen, um den US-Export anzukurbeln. Bislang hatte die Regierung mit ihren Forderungen jedoch nur eingeschränkten Erfolg. Das könnte sich jedoch ab Mai 2026 ändern, dann wird nämlich der Chefposten bei der Notenbank neu besetzt. Zur Diskussion steht Kevin Hassett, der als Getreuer von Trump, als „Ultra-Taube“ und damit als Befürworter einer extrem lockeren Geldpolitik gilt. Wird er zum neuen Notenbank-Chef ernannt, könnten die Zinsen in den USA stärker gesenkt werden. Wie sich das langfristig auf die Geldstabilität auswirkt, ist die eine Sache, die andere, kurzfristig hätten die Zinssenkungen positive Auswirkungen auf den Aktienmarkt.

 

Es bleibt jedoch volatil

Und warum unter Schwankungen? Nun, das liegt schlicht daran, dass im Weissen Haus ein Präsident sitzt, der heute das Eine sagt und morgen das Andere. Ob dahinter Strategie steckt oder nicht, kann nicht entschieden werden, für die Märkte wird daraus auf jeden Fall eine Achterbahn der „Gefühle“. Die Volatilität erhält in den USA zudem noch Rückenwind durch den Abbau von Regularien. Das von der US-Regierung verfolgte Programm „Project 2025“, das eine konservative Weltsicht vertritt, fordert den Rückzug des Staates aus der Wirtschaft. Grundsätzlich positiv, was man unter anderem an der Zunahme der M&A-Aktivitäten, also von Fusionen und Übernahmen, beobachten kann. Andererseits, weniger Regularien vergrössern auch die Gefahr von Fehlallokationen. Auf der Streichliste der US-Administration steht unter anderem das Dodd-Frank-Gesetz. Zur Erinnerung: Das Gesetz wurde im Jahr 2010 als Reaktion auf die Finanzkrise der Jahre 2007 und 2008 verabschiedet. Es enthält Transparenzregeln, die das amerikanische Finanzsystem stabilisieren sollen. Werden diese Vorgaben nun gestrichen, drohen neue krisenhafte Szenarien und damit eine Zunahme der Volatilität.

 

Was für den Schweizer Aktienmarkt spricht

Genau dieser Punkt könnte aber am Ende dem Schweizer Aktienmarkt helfen. Der gilt als Rückzugsort, als „sicherer Hafen“. Wird es in der Welt ungemütlich, geniessen heimische Papiere einen Sicherheitsbonus, unterstützt durch hohe Eigenkapitalrenditen (ROE), starke Margen und geringe Verschuldung. Doch ein Blick auf die Bewertungen zeigt, mehr als die Hälfte der Schweizer Aktien notiert derzeit unter ihrem 10-Jahres-Durchschnitt beim Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Woher die latente Unterbewertung kommt, ist nicht ganz sicher, dürfte aber auch den Zollturbulenzen mit den USA geschuldet sein. Die sind aber mit der jüngsten Einigung auf einen Basiszoll auf Schweizer Produkte in Höhe von 15 Prozent erst einmal vom Tisch, auch wenn in der Wirtschaft eine gewisse Unsicherheit über die Dauer der Einigung besteht.

 

Es bleiben die Aussichten für die Gesamtwirtschaft, die derzeit eher mau sind. Während das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Schweiz dieses Jahr voraussichtlich um 1% bis 1,5% zulegen dürfte, prognostizieren Beobachter für 2026 ein Wachstum von rund einem Prozent. Dem Aktienmarkt dürfte das aber nur bedingt schaden, denn der interessiert sich ja ohnehin eher für die Zukunft als für die Gegenwart. Und für 2027 rechnen die meisten Experten wieder mit besseren Zahlen.

 

Es empfiehlt sich daher, dem Aktienmarkt auch 2026 treu zu bleiben. Auch der SMI hat Potenzial – eine Überwindung der alten Hochs bei 13’000 Punkten würde dabei eine wichtige charttechnische Entscheidung bedeuten.

 

 

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Jahresendrallye – alles andere als unwahrscheinlich (BNP PARIBAS, 21.11.2025)
Pünktlich zum Jahresende warten Anleger auf die Jahresendrallye. Vergebens? Nein, denn die Jahresendrallye ist nicht nur statistisch gesehen wahrscheinlich. Es gibt weitere Punkte, die gerade in diesem Jahr für eine Rallye sprechen könnten.

Pünktlich zum Jahresende warten Anleger auf die Jahresendrallye. Vergebens? Nein, denn die Jahresendrallye ist nicht nur statistisch gesehen wahrscheinlich. Es gibt weitere Punkte, die gerade in diesem Jahr für eine Rallye sprechen könnten.

 

Wenn das Jahressende naht, kehrt an der Börse alles andere als Ruhe ein. „Jahresendrallye“, rufen die Anleger, und spekulieren auf einen rasanten Jahresausgang am Aktienmarkt. Kommt es in diesem Jahr auch so? Und vor allem, gibt es so etwas wie eine Jahresendrallye überhaupt? Und wenn ja, läuft sie vielleicht schon? Schliesslich sind die Aktien in den zurückliegenden Wochen kräftig gestiegen, in den USA gab es etwa beim S&P 500 und beim Dow Jones neue Rekordstände, und auch der SMI hält sich gut.

 

Die Statistik spricht für die Jahresendrallye

Nun, die Frage nach der Jahresendrallye ist auch erst einmal eine Klärung des Begriffs. Was ist das überhaupt, die „Jahresendrallye“? Es gibt nämlich durchaus unterschiedliche Interpretationen. Ursprünglich wurde mit der Jahresendrallye ein temporäres Ereignis bezeichnet, das zwischen Weihnachten und Silvester an der Börse zu beobachten war. In diesem Zeitraum kam es öfters zu ruckartigen Bewegungen nach oben. Hintergrund waren Käufe von Fondsverwaltern, die kurz vor Jahresende ihre Fonds neu sortierten und dabei vor allem Aktien aufnahmen, die sich am Markt besonders gut entwickelt hatten. Im jährlichen Geschäftsbericht konnten sie dann voller Stolz auf die Highflyer im Depot verweisen. „Window dressing“ nennt man so etwas auch, also das Aufhübschen der Bilanz. Wie gesagt, ursprünglich fand dies vor allem zwischen Weihnachten und Silvester statt, deswegen im Englischen auch die gebräuchliche Bezeichnung der Jahresendrallye als „Santa-Claus-Rally“.

 

Doch die Bedeutung der Santa-Claus-Rally hat nachgelassen, auch wenn der Effekt immer noch festzustellen ist. Aus der Santa-Claus-Rally wurde nach und nach eine Rallye, die sich mittlerweile auf einen viel längeren Zeitraum beläuft, nämlich von Oktober bis Ende Dezember. In diesem Zeitraum steigen die Aktienmärkte überdurchschnittlich. Das zeigt die Statistik. Seit Ende der 1980er Jahre etwa stieg der SMI in den Monaten Oktober, November und Dezember im Durchschnitt jeweils um rund 1,2 Prozent. Zusammengefasst sind diese Monate die beste Börsenphase im Jahr. Und das trotz einiger herber Rückschläge im Oktober, die mit dem Begriff „Oktobercrash“ zusammengefasst werden. Die Jahresendrallye ist also keine Erfindung, es gibt sie wirklich.

 

Und wenn es sie wirklich gibt, die Jahresendrallye, kommt sie auch in diesem Jahr, oder läuft sie gar schon? Grundsätzlich ist festzuhalten, nur weil die Statistik besagt, dass es eine Jahresendrallye gibt, heisst es nicht, dass sie auch in diesem Jahr kommt beziehungsweise sogar schon läuft. Schliesslich lassen sich mit der Statistik bestenfalls Wahrscheinlichkeitsaussagen treffen, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Statistik ist nicht alles, aber auch nicht nichts. Wenn etwas häufig eintritt, dann ist damit an der Börse schon viel gewonnen. Es könnte also allein deswegen schon nicht falsch sein, auf die Jahresendrallye zu setzen – auf jeden Fall könnte es riskanter sein, sie als Anleger auszuschliessen, denn dann dürften am Ende wertvolle Performancepunkte verloren gehen.

 

Jahresendrallye 2025 – wie aus Belastung Potenzial wird

Doch gibt es Argumente, die gerade für eine Jahresendrallye im Jahr 2025 sprechen? Auf den ersten Blick würde man das vielleicht verneinen. Die wirtschaftliche und politische Gemengelage scheint dagegen zu sprechen. Die neuen US-Handelszölle, die dem Welthandel nicht guttun und insbesondere die Schweiz unter Druck bringen, der Krieg Russlands gegen die Ukraine, und und und. Wer will da schon an eine Jahresendrallye denken? Das ist richtig, unterschlägt aber das positive Potenzial, das in all diesen Faktoren schlummert. Die Handelszölle etwa sind kein Segen, egal wie man es dreht und wendet, keine Frage, aber es hätte auch alles viel schlimmer kommen können. Mittlerweile haben sich viele Unternehmen an die neuen Abgaben gewöhnt, sie quasi eingepreist oder andere Möglichkeiten gefunden, mit ihnen klarzukommen, etwa durch neue Standorte in den USA.

 

Das betrifft auch die Schweizer Unternehmen, die durch die von den USA ursprünglich verhängten Handelszölle von 39 Prozent erst einmal schwer getroffen wurden. Doch nach einigen intensiven Verhandlungen macht es den Anschein, dass sich beide Seiten nun auf einen „Deal“ einigen konnten. Er sieht eine Senkung der Importabgabe auf Schweizer Produkte auf „nur“ noch 15 Prozent vor. Auch dieser Einfuhrzoll ist nicht ohne und belastet die heimische Exportindustrie, aber Senkung ist nun mal Senkung, und 15 Prozent sind besser als 39 Prozent.

 

Jahresendrallye – auf jeden Fall nicht dagegenstellen

Für den Schweizer Aktienmarkt ist die Senkung auf jeden Fall positiv, auch wenn die ersten Reaktionen verhalten ausfielen. Dennoch, grundsätzlich könnte mit den neuen gesenkten Zöllen der Grundstein für eine Jahresendrallye gelegt sein. Nicht, weil der Deal so „toll“ ist, sondern weil nun wieder Gewissheit und Berechenbarkeit am Markt existiert. Vor dem Abkommen war praktisch nichts sicher, da Trump die Zölle auch noch höher hätte ansetzen können, also über 39 Prozent hinaus. Aus seinem Groll auf die Schweiz machte er schliesslich keinen Hehl.

 

Also, die Jahresendrallye kann kommen. Zumindest sollte man als Anleger sich nicht gegen sie stellen. Möglichweise läuft sie auch schon, das werden wir in einigen Wochen, wenn das Jahr um ist, sicherlich besser beurteilen können. Ausgesuchte europäische und Schweizer Aktien bleiben Favorit, angereichert mit interessanten und wachstumsstarken Themen wie Künstliche Intelligenz und Cybersecurity, diese gerne auch aus den USA. Auch SMI Mini-Futures oder SMI Knock-Out Warrants könnten sich eventuell anbieten. So ausgestattet können sich Anleger über die Jahresendrallye freuen.

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