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Investment Ideen

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Biotechnologie: Hellt sich das Momentum dauerhaft auf? (UBS AG, 07.05.2024 | Jérôme Allet, Head Public Distribution Switzerland)
Dank Fortschritten in der Biotechnologie können heute eine wachsende Anzahl schwerwiegender Krankheiten erfolgreich behandelt werden. Neben den gut gefüllten Produktpipelines spricht die Aussicht auf günstigere Finanzierungsbedingungen für den Sektor. Mit dem Bloomberg Transatlantic Top 50 Biotech Net Return Index ist eine diversifizierte Positionierung möglich.

Dank Fortschritten in der Biotechnologie können heute eine wachsende Anzahl schwerwiegender Krankheiten erfolgreich behandelt werden. Neben den gut gefüllten Produktpipelines spricht die Aussicht auf günstigere Finanzierungsbedingungen für den Sektor. Mit dem Bloomberg Transatlantic Top 50 Biotech Net Return Index ist eine diversifizierte Positionierung möglich.

 

Die Künstliche Intelligenz (KI) hält in immer mehr Lebensbereichen Einzug. Dazu zählt die Biotechnologie. Vor kurzem hat Moderna Details zur Zusammenarbeit mit dem ChatGPT-Entwickler OpenAI genannt. Das US-Unternehmen nutzt die bekannte KI-Anwendung unter anderem zur Berechnung optimaler Dosierungen in der Erprobung von Impfstoffen.1 An der Börse half die Verknüpfung mit dem Megatrend KI dem Sektor zunächst wenig. Vielmehr sind Biotech-Aktien nach ihrem Höhenflug während der Corona-Pandemie ins Hintertreffen geraten.

Als ein Hemmschuh entpuppte sich das eingetrübte Finanzierungsumfeld. Die Organisation Biotechnology (bio) hat Unternehmen analysiert, die ausschliesslich an der Entwicklung von Wirkstoffen arbeiten oder mit ihren Medikamenten im Markt Umsätze von weniger als einer Milliarde US-Dollar erzielen. Diese Gruppe konnte 2021 weltweit insgesamt 45.7 Milliarden US-Dollar über Venture Capital-Geber, Börsengänge, Lizenzierungen oder Unternehmensverkäufe einsammeln. 2023 kam nur noch ein Finanzierungsvolumen von knapp 24 Milliarden Dollar zusammen.2

 

Novartis auf Einkaufstour

Langsam scheint sich die Lage zu bessern. Für diese These spricht eine Analyse von Leerink Partners. Demnach gab es im ersten Quartal 2024 insgesamt 13 Übernahmen von Biopharmaunternehmen, nach lediglich sechs im Vorjahreszeitraum. Dabei taucht Novartis gleich zweimal auf. Der Pharmariese hat im Januar eine 425 Millionen US-Dollar schwere Offerte für Calypso Biotech vorgelegt. Nur einen Monat später boten die Basler knapp 2.8 Milliarden für die deutsche Morphosys.3 Für ein Comeback des Biotechsektors sprechen auch die mitunter prall gefüllten Forschungspipelines. Im ersten Quartal 2024 hat die US-Gesundheitsbehörde FDA zehn Lizenzanträge für biologische Wirkstoffe oder Tests genehmigt. 2023 lag die Zahl der Zulassungen von Januar bis März nur halb so hoch.4

Zu den ersten Unternehmen, die im laufenden Jahr einen positiven FDA-Bescheid erhalten haben, zählt Vertex Pharmaceuticals. Am 16. Januar 2024 hat die Behörde das Zulassungsschreiben für „Casgevy“ verfasst. 4 Unter diesem Label darf Vertex eine Geneditierung zur Behandlung der Erbkrankheit Sichelzellanämie vermarkten, die zusammen mit der Zuger Crispr Therapeutics entwickelt wurde. Rund 16'000 Patienten können sich nun Hoffnungen machen, über die einmalige Therapie dauerhaft geheilt zu werden.5

 

Diversifizierte Sektorauswahl

Sowohl der Small Cap Crispr als auch Branchenriese Vertex erfüllt die Voraussetzung für eine Aufnahme in den Bloomberg Transatlantic Top 50 Biotech Index. Das Duo zählt damit zu den – gemessen an der Streubesitz-Marktkapitalisierung – grössten Biotechnologieunternehmen aus Nordamerika und Europa. Der Index besteht jeweils zur Hälfte aus Unternehmen der beiden Regionen. Alle drei Monate kommt die Zusammensetzung auf den Prüfstand. Neben möglichen Anpassungen bei den enthaltenen Aktien wird dann auch die hälftige Aufteilung zwischen Nordamerika und Europa wieder hergestellt.

Natürlich darf Moderna in der transatlantischen Auswahl nicht fehlen. Kurz nach der Vertiefung der KI-Kooperation hat das US-Unternehmen mit dem Bericht für das erste Quartal 2024 aufhorchen lassen. Zwar sind die Umsätze des COVID 19-Impfstoffs „Spikevax“ um 91 Prozent auf nur noch 167 Millionen Dollar eingebrochen und Moderna musste einen satten Verlust von 3.07 Dollar je Aktie rapportieren. Doch hatten Analysten mit weniger Erlösen und einem noch höheren Minus beim Gewinn gerechnet.6

Schon bald sollen die Geschäfte von Moderna wieder Fahrt aufnehmen. Noch für das laufende Semester erwartet das Management die ersten Zulassungen für einen Impfstoff gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV). Im Herbst möchte Moderna mit der Auslieferung des mRNA-basierten Präparats zur Immunisierung gegen die schwerwiegende Atemwegserkrankung beginnen. Für das Gesamtjahr erwartet Moderna Produktumsätze von annähernd vier Milliarden US-Dollar.7 Die Wall Street reagierte begeistert. Am Tag der Zahlenvorlage legte die Moderna-Aktie um 12.7 Prozent zu und erreichte das höchste Niveau seit Juli 2023.

 

Einfacher Zugang, volle Partizipation

Natürlich ist dieser historische Verlauf kein Indikator für die Entwicklung in der Zukunft. Und doch passen die News aus der Moderna-Zentrale in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts zu dem aufgehellten Momentum im Biotechnologiesektor. Da der Wirtschaftszweig jedoch nicht vor Rückschlägen gefeit ist, empfiehlt sich eine diversifizierte Positionierung. Diesen Ansatz ermöglicht ein Tracker-Zertifikat (Symbol: BTECHU) auf den Bloomberg Transatlantic Top 50 Biotech Net Return Index. Das strukturierte Produkt bildet den Basiswert ohne Laufzeitbegrenzung ab. Dividenden der im Index enthaltenen Unternehmen werden netto in die Auswahl reinvestiert. Für den in Schweizer Franken denominierten Tracker fällt eine Verwaltungsgebühr von 0.50 Prozent jährlich an. Die Zeichnungsphase läuft bis zum 15. Mai 2024, 15:00 Uhr.

Bitte beachten Sie, dass kein Kapitalschutz besteht. Zudem muss – wie immer bei Strukturierten Produkten – das Emittentenrisiko berücksichtigt werden.

 

Quellen:

1) Moderna, Medienmitteilung, 24.04.2024

2) https://www.bio.org/ia-reports/emerging-therapeutic-company-investment-and-deal-trends, Abfrage am 11.04.2024

3) Leerink Partners, Analyzing Healthcare M&A Trends: Q1 2024 Insights, 16.04.2024

4) https://www.fda.gov/vaccines-blood-biologics/development-approval-process-cber, Abfrage am 02.05.2024

5) Vertex Pharmaceuticals, Medienmitteilung vom 08.12.2023

6) Quelle: Reuters, Medienbericht, 02.05.2024

7) Quelle: Moderna, Medienmitteilung, 02.05.2024

 

Nur für Marketingzwecke

 

 

Zum Autor

 

Jérôme Allet, Leiter Public Distribution für Strukturierte Produkte Schweiz, UBS Investment Bank

Jérôme Allet begann seine berufliche Laufbahn 2011 als Graduate Talent bei der UBS Investment Bank. Seit 2017 leitet er das Team «Public Distribution Sales Switzerland» im Bereich Structured & Solutions Distribution. In dieser Funktion verantwortet er den öffentlichen Vertrieb von Strukturierten Produkten in der Schweiz. Seit 2018 ist er zusätzlich für White Label Lösungen im Bereich Hebelprodukte in Europa zuständig.

 

 

Kontakt: Website: keyinvest-ch.ubs.com, E-Mail: keyinvest@ubs.com, Tel. +41 44 239 76 76

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Ein neuer Rohstoffzyklus (BNP PARIBAS, 29.04.2024)
Wenn die Zinsen fallen und die Wirtschaft anzieht, könnte der Rohstoffmarkt einen neuen Aufwärtszyklus durchlaufen. Kommt dann noch die Nachfrage durch die Erneuerbaren hinzu, könnte es bei einigen Metallen ganz schön knapp werden.

Wenn die Zinsen fallen und die Wirtschaft anzieht, könnte der Rohstoffmarkt einen neuen Aufwärtszyklus durchlaufen. Kommt dann noch die Nachfrage durch die Erneuerbaren hinzu, könnte es bei einigen Metallen ganz schön knapp werden.

 

Wenn die Zinsen fallen, freut das nicht nur den Aktienmarkt, auch Rohstoffe können davon profitieren. Sinkende Zinsen führen zum Beispiel zu einer Belebung der Wirtschaftstätigkeit, da sich sowohl die Geschäftsbanken wie auch Unternehmen und Konsumenten wieder zu günstigeren Konditionen Geld leihen können. Das wiederum sollte der Nachfrage nach Rohstoffen zugutekommen. Niedrigere Zinsen führen auch zu mehr Liquidität am Markt, was allgemein Rohstoffe als Analageklasse attraktiver macht. Niedrige Zinsen in den USA führen oft auch zu einer schwächeren Nachfrage nach Dollar, was wiederum den Wechselkurs zu anderen Devisen belastet. Je niedriger der Dollar notiert, desto attraktiver werden Rohstoffkäufe, da Verbraucher und Investoren aus dem Nicht-Dollar-Raum dann Rohstoffe, die in der Regel in der US-Währung abgerechnet werden, günstiger erwerben können. Und, durch fallende Zinsen sinken auch die Opportunitätskosten, das heisst, es lohnt sich wieder, in Rohstoffe zu investieren, die bekanntlich keine Zinsen abwerfen.

 

Bei Kupfer könnte es knapp werden

Doch diesmal, so die Einschätzung einiger Experten, könnte noch ein weiterer Punkt hinzukommen, der die Rohstoffpreise ankurbelt – die Nachfrage nach bestimmten Metallen durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Torsten Dennin etwa, promovierter Volkswirt und Leiter der Vermögensverwaltung der Asset Management Switzerland AG in Zug sagt: „Es sind Themen wie Digitalisierung, Elektrifizierung, Elektromobilität, die grüne Energiewende und demographische Trends. Diese Megatrends beeinflussen die Rohstoffmärkte in der laufenden Dekade.“ Der Experte ist sich sicher, dass der Rohstoffmarkt vor einem neuen Aufwärtszyklus steht.

 

Das betrifft nicht nur Rohstoffe, deren Versorgungslage allgemein als kritisch eingestuft wird, wie etwa Lithium, Kobalt und Seltene Erden. Auch scheinbar unendlich zur Verfügung stehende Metalle wie Kupfer laufen in ein Defizit, sprich die Nachfrage übersteigt das Angebot. Goldman Sachs etwa geht davon aus, dass der Kupferpreis in den kommenden Jahren auf 15‘000 Dollar je Tonne steigen „muss“, da nur über einen höheren Preis die notwendigen Investitionen in den Ausbau neuer Kupfervorkommen getätigt werden können und somit die steigende Nachfrage nach Kupfer befriedigt werden kann. Derzeit kostet eine Tonne Kupfer nur knapp 10‘000 Dollar.

 

Die steigende Nachfrage resultiert vor allem aus der anstehenden Energiewende. Bis 2030 benötigt allein die Elektroautobranche jährlich mindestens 2,4 Millionen Tonnen Kupfer. Kupfer ist wichtiger Bestandteil der in den E-Autos verbauten Elektronik. Rechnet man den Kupferbedarf aus anderen Bereichen wie den Erneuerbaren Energien hinzu, dürften laut S&P Global im Jahr 2035 weltweit rund 50 Millionen Tonnen Kupfer nachgefragt werden. Gegenüber 2023 entspräche das mehr als einer Verdoppelung in Bezug auf die aktuelle Minenproduktion von 22 Millionen Tonnen.

 

Eine Steigerung der Recyclingquote wird nicht reichen

Einen entsprechenden Zubau der Minenkapazitäten in diesem Zeitraum halten jedoch nahezu alle Experten für ausgeschlossen. Nur eine deutliche Steigerung der Recyclingquote könnte helfen, die Situation etwas zu entspannen. Kupfer lässt sich gut recyceln, schon 40 Prozent des Kupferbedarfs in Deutschland stammen aus der Wiederverwertung. Doch am Ende wird das nicht reichen. „Die rasant steigende Nachfrage kann Recycling nicht bedienen“, so auch Torsten Dennin. So wurden im zurückliegenden Jahr laut der International Copper Study Group (ICSG), einer Interessensvereinigung der Kupferindustrie, in den wichtigen kupferverarbeitenden Ländern rund 4,6 Millionen Tonnen Kupfer recycelt, ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

 

Selbst wenn es aber mit diesem Wachstum so weitergeht und 2035 etwa zehn Millionen Tonnen Kupfer aus dem Recycling zur Verfügung stehen würden, bliebe, bei einer stagnierenden Minenproduktion, unter dem Strich ein Defizit von 18 Millionen Tonnen.

 

Dass diese Lücke mit Hilfe neuer Kupferminenprojekte geschlossen werden kann, davon ist kaum auszugehen. Selbst auf dem aktuellen Niveau der Kupferproduktion von jährlich lediglich rund 22 Millionen Tonnen und einem absehbaren Defizit können einzelne wichtige Bergbauprojekte, die langfristig zur Steigerung des Angebots beitragen könnten, nicht realisiert werden. So war die Regierung in Panama kürzlich nach Protesten aus der Bevölkerung dazu gezwungen, die grösste Kupfermine des Landes zu schliessen. Einige Beobachter gehen davon aus, dass 2035 im besten Fall rund 30 Millionen Tonnen Kupfer aus Minen gefördert werden können. Das ist aber nur ein Best-of-Szenario, das etwa die zügige Erschliessung neuer Vorkommen berücksichtigt. Unter dem Strich bliebe dann ein Defizit von rund zehn Millionen Tonnen bei einer Menge von zehn Millionen Tonnen wiederverwerteten Kupfers.

 

Ähnlich könnte es auch bei vielen anderen Rohstoffen aussehen. Aluminium und Nickel etwa gelten als weitere Schlüsselrohstoffe für die Energiewende. Auch ihre Preise werden mittel- bis langfristig wohl zulegen, sind sich Beobachter sicher.

 

Auch bei Öl droht ein Defizit

Nicht ganz so sicher sind sich die Experten jedoch beim Thema Öl. Langfristig sollte die Ölnachfrage fallen, weil E-Autos nun mal keinen fossilen Treibstoff benötigen. Doch noch steigt der Öldurst der Weltwirtschaft, was zumindest im laufenden Jahr in ein Angebotsdefizit münden könnte, so die Einschätzung der Internationalen Energieagentur IEA.

Hintergrund: Die Organisation erdölexportierender Länder, kurz OPEC, hatte sich vor einiger Zeit darauf geeinigt, die tägliche Ölfördermenge um zwei Millionen Barrel am Tag zu kürzen. Die Massnahme soll dazu dienen, die Märkte zu stabilisieren und einen angemessenen Ölpreis zu erzielen. Seit Ende der Corona-Pandemie ist der Preis für Öl der Sorte WTI von 120 auf 80 Dollar je Barrel gefallen. Allgemein gehen Beobachter davon aus, dass die OPEC einen Ölpreis von 80 Dollar anstrebt, um die Ölförderkosten zu decken und einen Gewinn zu erzielen.

Die Kürzung um zwei Millionen Barrel könnte nun, so die IEA, dazu führen, dass es bei anziehender Weltkonjunktur in der zweiten Jahreshälfte zu einem Angebotsdefizit kommen könnte. Das sollte den Ölpreis unterstützen.

 

Allerdings, der Ölpreis ist vor allem das Ergebnis eines Zusammenspiels der unterschiedlichen Akteure am Ölmarkt. Dabei agiert die OPEC häufig als eine Art Puffer. Während etwa Beobachter mit einer steigenden Ölproduktion in den USA, Kanada und Lateinamerika rechnen, könnte die OPEC bestrebt sein, dieses Mehrangebot durch Kürzungen aufzufangen.

Dahinter stecken auch politische Interessen, so ist die USA an einem niedrigen Ölpreis interessiert, um die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Es wird den USA auch nachgesagt, dass sie durch einen niedrigen Ölpreis die Einnahmen politischer Konkurrenten wie etwa Russland und Iran zumindest wohlwollend tolerieren.

 

Am Ende müssen Anleger wissen, dass es grundsätzlich keinen Mangel an Öl gibt. Angebotsdefizite sind „gewollt“ und ebenso schnell auch wieder behoben – der sprichwörtliche Ölhahn, der jederzeit auf- und zugedreht werden kann.

 

Die nachfolgenden Links führen Sie zur Übersicht unserer Produkte auf Erdöl der Sorten Brent (Brent Crude Oil Future) beziehungsweise WTI (WTI Crude Oil Future).

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Roboter und KI: ein mächtiges Duo (Leonteq Securities AG, 28.03.2024)
Laufen, Tischtennis, Boxen oder Geschicklichkeitsspiele, die Liste an Wettkämpfen zwischen Mensch und Maschine wird immer länger. Kürzlich stellte ein zweibeiniger Roboter des chinesischen Unternehmens Unitree mit einer Geschwindigkeit von rund 3.3 m/s einen neuen Rekord unter den Humanoiden auf. Damit kann er dem Menschen zwar noch nicht das Wasser reichen, allerdings verläuft die Entwicklung rasant.

Spielend lernen

 

Laufen, Tischtennis, Boxen oder Geschicklichkeitsspiele, die Liste an Wettkämpfen zwischen Mensch und Maschine wird immer länger. Kürzlich stellte ein zweibeiniger Roboter des chinesischen Unternehmens Unitree mit einer Geschwindigkeit von rund 3.3 m/s einen neuen Rekord unter den Humanoiden auf. Damit kann er dem Menschen zwar noch nicht das Wasser reichen, allerdings verläuft die Entwicklung rasant. Im Dezember schaffte der «H1» erst 1.5 m/s. Wissenschaftler der ETH Zürich haben derweil mit «CyberRunner» einen Roboter entwickelt, der mittels künstlicher Intelligenz (KI) ein Labyrinth-Geschicklichkeitsspiel lösen kann. Nach ein paar Trainingsstunden konnte dieser Ende vergangenen Jahres mit 55 Steuerungsanweisungen pro Sekunde einen «extrem fähigen menschlichen Spieler» um 6% schlagen. Diese «Spielereien» haben allesamt einen ernsthaften Hintergrund: Ob in der Industrie, im Gesundheitswesen oder im Haushalt, Roboter sollen in den kommenden Jahren dem Menschen nicht nur zur Seite stehen, sondern ihn auch teilweise ersetzen.

 

Milliardenmarkt …

Ein Blick auf das Wachstum bei Robotern zeigt, dass der viel zitierte «Umbau der Gesellschaft» zügig vonstattengeht. Weltweit wurden laut dem World Robotics Report im Jahr 2022 insgesamt 553‘052 neue Industrieroboter installiert – das entspricht einer Wachstumsrate von 5% im Vergleich zum Vorjahr. Nach Regionen aufgeschlüsselt kamen knapp drei Viertel der neuen Maschinenmenschen in Asien auf den Markt, auf Europa entfällt ein Marktanteil von 15% und in Übersee beträgt dieser ein Zehntel. Das Wachstum setzt sich weiter fort. Laut der International Federation of Robotics (IFR) werden die jährlichen Installationen von Industrierobotern bis 2026 auf 718‘000 zunehmen. Besonders aufs Tempo drückt unter anderem China: Peking hat Ende 2023 einen Plan vorgelegt, nach dem humanoide Roboter bis 2025 eine solche Reife erreicht haben sollen, dass sie in Massenproduktion gehen können.

 

… mit dynamischem Wachstum

Die elektronischen Helferlein im Gesundheitswesen sind ebenfalls sehr gefragt. Marktforscher Apollo Research Reports schätzt den Marktwert medizinischer Roboter im Jahr 2022 auf rund USD Mrd. 18.1 und geht davon aus, dass dieser bis 2032 um durchschnittlich 16.6% pro Jahr auf dann USD Mrd. 83.1 zulegen wird. Während Ärzte mit vierarmigen Operationsmaschinen millimetergenau Skalpelle an den Patienten lenken und damit bessere klinische Ergebnisse erreichen, können mit Hilfe von KI auch Arzneimittel schneller entwickelt und treffsicherere Diagnosen gestellt werden. Die Experten der US-Bank Morgan Stanley gehen davon aus, dass der Einsatz von KI in diesem Bereich die Forschung und Entwicklung massgeblich beschleunigen und in den kommenden zehn Jahren zu 50 zusätzlichen neuen Therapien mit einem Umsatzpotenzial von mehr als USD Mrd. 50 führen kann.

 

Industrie 4.0 als treibende Kraft

Selbst wenn Roboter auf der ganzen Welt in vielen Sparten und sogar im privaten Bereich Verwendung finden, das Gros der Menschenmaschinen wird nach wie vor in der klassischen Industrie wie zum Beispiel im Automobilbau eingesetzt. In der stetig fortschreitenden Automatisierung übernehmen aber nicht nur die Roboter – Stichwort Robotic Process Automation (RPA) – eine wichtige Rolle, sondern auch hier ist KI im Spiel. Künstliche Intelligenz ermöglicht es den Unternehmen, komplizierte Aufgaben zu bewältigen, die eigentlich menschliche Intelligenz erfordern würden. Ob Smart Factory, Datenanalyse oder auch Kundeninteraktion, diese schlauen Systeme werden immer mehr zu einem Schlüsselwerkzeug in der modernen Geschäftswelt. Durch die Verbindung von RPA und KI können die beiden transformativen Technologien kombiniert werden und dadurch ein noch höheres Potenzial entfalten. Angetrieben durch KI, Machine Learning oder auch Cloud, erwarten die Experten von Fortune Business Insights, dass der weltweite Markt für robotergestützte Prozessautomatisierung von USD Mrd. 13.9 im Jahr 2023 auf USD 50.5 Mrd. in 2030 expandieren wird. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 20.3%.

 

Quelle: IFR

 

 

 

Erfolgsrezept Digitalisierung:

 

Swissquote Robotics & Artificial Intelligence Index kombiniert zwei Megatrends

 

Akquisitionen und Innovationen

An dem Paradigmenwechsel in der Technologiewelt durch KI und Robotik möchten viele Unternehmen teilnehmen. Dazu zählt beispielsweise Amazon. Bereits 2012 setzte der Onlineriese nach dem Kauf der Firma Kiva Systems Robotertechnik ein. Amazon möchte aber nicht nur das eigene Unternehmen automatisieren, sondern auch seinen Kunden digitale Helfer zur Seite stellen. Dazu wollte der Konzern jüngst den Staubsaugerroboterhersteller iRobot übernehmen, scheiterte aber an regulatorischen Hürden. Man darf gespannt sein, welches Akquisitionsziel sich Amazon als Nächstes in diesem Bereich sucht. Der weltweit zweitgrösste Industrieroboter-Hersteller ABB hat bereits einen Kandidaten gefunden. Vor wenigen Wochen verleibte sich der Konzern die KI-Firma Sevensense ein. Damit möchte ABB in Zukunft seine gesamte mobile Roboterflotte mit künstlicher Intelligenz ausstatten und damit das Wachstum vorantreiben. Im Bereich der Medizinroboter steht derzeit Intuitive Surgical im Fokus. Das Unternehmen reichte kürzlich bei der US-Gesundheitsbehörde FDA einen Antrag auf Genehmigung für die nächste Generation seines weltbekannten Robotersystems «da Vinci» ein. Die vierarmige Operationsmaschine soll «Hunderte» von Designänderungen sowie die 10‘000-fache Rechenleistung aufweisen.

 

Boomender Chipmarkt

Aber nicht nur die Roboterhersteller profitieren von den digitalen Megatrends, auch Zulieferer – allen voran der Chip-Sektor – freuen sich über boomende Geschäfte. Als Paradebeispiel dient hier Nvidia. Der US-Halbleiterkonzern hat im Februar erstmals eine Marktkapitalisierung von mehr als USD Bio. 2 erreicht. Nvidia gilt nicht ohne Grund als grosser Profiteur im KI-Bereich. Mit ihren Hochleistungschips kontrollieren die Kalifornier rund 80% des globalen Marktes. Auf der Kundenliste stehen renommierte Namen wie Microsoft, Meta Platforms oder auch der ChatGPT-Entwickler OpenAI. Eine ernstzunehmende Konkurrenz für Nvidia stellt AMD dar. Der Konzern hat sich beim Rennen um den USD Mrd. 400 schweren KI-Chip-Markt zum Jahreswechsel mit neuen Produkten in Stellung gebracht: Die Prozessoren stellen Unternehmensangaben zufolge den «fortschrittlichsten KI-Beschleuniger der Branche» dar. Allein der MI300X soll bis Mitte des Jahres USD Mrd. 0.5 Erlöse einspielen. Im Gesamtjahr sollen die Umsätze mit KI-Spezialchips die Marke von USD Mrd. 2 deutlich übersteigen.

 

Beachtlicher Track Record

Die boomenden Aussichten bei Robotern und künstlicher Intelligenz liessen die Aktienkurse zahlreicher Protagonisten in den Branchen deutlich steigen. Die Aktie von ABB legte auf Sicht von einem Jahr um 37% zu, Intuitive Surgical um knapp zwei Drittel und AMD sowie Nvidia konnten sich in dem Zeitraum mehr als verdoppeln respektive verdreifachen. Der positive Trend lässt sich auch bestens am Swissquote Robotics & Artificial Intelligence Index ablesen. Diese breit diversifizierte Benchmark verteuerte sich in den vergangenen zwölf Monaten um etwas mehr als ein Fünftel. In dem Index befinden sich insgesamt 30 Unternehmen – einschliesslich der in diesem Text genannten Titel – aus den zukunftsträchtigen Sektoren. Aus regionaler Sicht spielen Unternehmen aus den USA die Hauptrolle. Aktuell zeigen sich die insgesamt 23 Titel aus Übersee für 64% des Kursverlaufs des Barometers verantwortlich. Das absolute Index-Schwergewicht ist allerdings mit einem Anteil von 6% die japanische Obic. Neben dem Softwarekonzern sind auch noch drei weitere Titel aus Fernost mit dabei, darunter der weltgrösste Roboterhersteller Fanuc. Im August 2023 überschritt das Unternehmen die Rekordmarke von insgesamt 1 Mio. ausgelieferter Industrieroboter.

 

Mit drei Buchstaben zum Erfolg: AMC

Leonteq hat im Mai 2019 ein «Actively Managed Certificate» (AMC) auf den Swissquote Robotics & Artificial Intelligence Index emittiert. Mit diesem aktiv verwalteten Tracker können Anleger 1:1 an dem gewissenhaft gestalteten Barometer der Swissquote Bank partizipieren. In das professionell gemanagte Portfolio ziehen nur Titel ein, die streng geregelte qualitative und quantitative Voraussetzungen erfüllen. Trotz diesem aufwendigen Prozess fällt die jährliche Managementgebühr von 0.7% moderat aus. Dafür bekommen Inhaber des Zertifikats neben einem 30 Mitglieder starken Index auch ein Zertifikat, das in Bezug auf Transparenz und Liquidität überzeugt. Mit dem Zertifikat lässt sich geschickt am nächsten Quantensprung in der technologischen Entwicklung teilnehmen.

 

Tracker auf den Swissquote Robotics & Artificial Intelligence Index (1 Jahr)

 

 

 

Disclaimer:

 

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Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und stellt weder eine Empfehlung zum Erwerb von Finanzprodukten noch eine Offerte oder Einladung zur Offertstellung dar und ist kein Research. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Bei Produkten, welche nicht unter COSI® begeben werden, sind die Anleger dem vollen Kreditrisiko der Emittentin [resp. der Garantiegeberin] ausgesetzt. Die gemachten Angaben ersetzen nicht die vor dem Eingehen von Derivategeschäften in jedem Fall unerlässliche und an der Kundensituation ausgerichtete Beratung durch einen Finanzberater.

 

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