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Investment Ideen

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Gold – die Aussichten sind gut (BNP PARIBAS, 09.02.2024)
Fallende Zinsen und ein schwächerer US-Dollar könnten den Goldpreis 2024 auf neue Rekordhöhen treiben. Wird 2024 ein gutes Jahr für Gold? Eine Frage, die sich derzeit viele Anleger stellen. Dabei sind die Voraussetzungen für einen Anstieg des Goldpreises durchaus gegeben. Einerseits scheint die Welt aus den Fugen geraten zu sein. Eine Vielzahl an Krisen rund um den Globus hat schon im zurückliegenden Jahr viel Geld in den Goldmarkt fliessen lassen.

Fallende Zinsen und ein schwächerer US-Dollar könnten den Goldpreis 2024 auf neue Rekordhöhen treiben.

 

Wird 2024 ein gutes Jahr für Gold? Eine Frage, die sich derzeit viele Anleger stellen. Dabei sind die Voraussetzungen für einen Anstieg des Goldpreises durchaus gegeben. Einerseits scheint die Welt aus den Fugen geraten zu sein. Eine Vielzahl an Krisen rund um den Globus hat schon im zurückliegenden Jahr viel Geld in den Goldmarkt fliessen lassen. Anleger sind verunsichert und kaufen Gold, um ihre Portfolios abzusichern. Selbst einige Notenbanken haben diesen Schritt unternommen. Laut dem World Gold Council (WGC), einer Interessenvereinigung der Goldbergbau-Industrie, kauften sie im zurückliegenden Jahr 1‘037 Tonnen Gold. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr zwar einem kleinen Rückgang von 45 Tonnen, wäre aber mit 2022 ein weiteres Rekordjahr. In den Jahren davor lag der übliche Zukauf an Gold durch die Notenbanken nur bei 300 bis 600 Tonnen im Jahr.

Das WGC und andere Beobachter rechnen mit einer Fortsetzung der starken Zukäufe im laufenden neuen Jahr. Geopolitische Spannungen und das Bestreben einiger Notenbanken, ihre oft in US-Dollar gehaltenen Währungsreserven zu diversifizieren, könnten dafür sorgen.

 

Fallende Zinsen und ein schwächerer Dollar

Zudem dürften sich gerade 2024 einige fundamentale Faktoren zugunsten des Goldes entwickeln. Vor allem die Möglichkeit, dass die Zinsen im Laufe des Jahres fallen, macht Gold interessant. Da Gold keinen festen Ertrag abwirft, steht der Zinsmarkt in direkter Konkurrenz zum Goldpreis. Je höher die Zinsen, die ein Investor etwa bei der Festgeldanlage erhält, desto unattraktiver wird Gold. Fallen die Zinsen, nimmt die Konkurrenz ab, Gold wird attraktiver. Noch halten sich die Notenbanken mit Zinssenkungen zurück, doch die Bereitschaft dazu wächst.

Welche Auswirkungen Zinssenkungen auf den Goldpreis haben können, zeigt ein Ereignis Mitte Dezember. Im Anschluss an eine Sitzung der US-Notenbank lässt deren Chef, Jerome Powell, auf einer Pressekonferenz durchblicken, dass die Verantwortlichen über Zinssenkungen im neuen Jahr „nachdenken“. Allein diese Bemerkung liess den Goldpreis in den folgenden Tagen von 2‘020 auf über 2‘070 Dollar steigen. „Die Zinsen werden im nächsten Jahr zum wesentlichen Treiber für die Goldpreisentwicklung“, sagten Experten wie Henrik Marx vom Edelmetallhändler Heraeus Precious Metals Ende 2023.

 

Ein weiterer wichtiger Faktor, der für Preisfantasie bei Gold im Jahr 2024 sorgt, ist die Entwicklung der US-amerikanischen Währung, des US-Dollar. Fallen nämlich die Zinsen in den USA, könnte das den Dollar schwächen. Je weniger Zinsen gezahlt werden, desto unattraktiver werden Anlagen in Dollar. Investoren verkaufen ihre Dollar-Investments, der Preis für Dollarscheine kommt unter Druck. Passiert dies, wird der Einkauf von Gold, das am internationalen Markt ja in der Regel in Dollar gehandelt wird, für Investoren ausserhalb des Dollarraums günstiger. Sie können sich, da ihre Währung im Vergleich zum Dollar nun mehr wert ist, mehr Gold leisten. Ein schwacher Dollar ist gut für den Goldpreis, da er die Nachfrage nach Gold ankurbelt.

 

Kritik ernst nehmen

Doch eine neue Aufwärtsbewegung bei Gold im neuen Jahr ist keine ausgemachte Sache. Einige Experten verweisen darauf, dass sich aus der Vergangenheit keineswegs eine Art Gesetzmässigkeit ableiten lässt, dass fallende Zinsen zu einem steigenden Goldpreis führen. „Seit 1973“, so etwa der deutsche Vermögensverwalter Thomas Grüner in einer jüngst veröffentlichten Untersuchung, „hat der Goldpreis zu US-Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit eine Korrelation von -0,07. Es gibt also so gut wie keine Verbindung“, so das Fazit von Grüner. Allerdings, so räumt der Vermögensverwalter ein, hat es durchaus auch Phasen gegeben, in denen das Zusammenspiel aus Zinsen und Gold funktioniert hat. „Beispielsweise markierten beide Zeitreihen am 6. August 2020 einen Wendepunkt – langfristige US-Zinsen erreichten ihren Tiefpunkt und Gold sein jüngstes Allzeithoch. Seitdem sind die Zinsen gestiegen und Gold hat sich schwergetan.“

 

Ein Blick auf die Entwicklung von Leitzinsen und Gold zeigt weitere Phasen der Gegenläufigkeit, auch wenn sie vom Timing her nicht immer perfekt zueinander passen. So stiessen die Zinssenkungen im Zeitraum 2008 und 2009 sowie von 2018 bis 2020 durchaus auf eine positive Resonanz am Goldmarkt. In beiden Phasen stieg der Goldpreis.

 

Die Hoffnung auf neue Rekordhochs beim Gold in 2024 ist also durchaus berechtigt. Allerdings sollte man die Kritik von Grüner durchaus ernst nehmen. Es gibt zumindest weitere Faktoren, die den Goldpreis beeinflussen, es sind nicht allein die Zinsen. Eine Entspannung auf der geopolitischen Bühne etwa könnte das Sicherheitsbedürfnis der Anleger schmälern und den Goldpreis unter Druck bringen, auch wenn die Zinsen fallen.

 

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Auf den Spuren der Hedgefonds (UBS AG, 29.01.2024 | Jérôme Allet, Head Public Distribution Switzerland)
Die grossen Beteiligungsgesellschaften nutzen unterschiedliche Anlagestrategien und beweisen dabei vielfach einen guten Riecher. Wie positionieren sich Hedgefonds für das Jahr 2024?
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Die grossen Beteiligungsgesellschaften nutzen unterschiedliche Anlagestrategien und beweisen dabei vielfach einen guten Riecher. Wie positionieren sich Hedgefonds für das Jahr 2024?

 

Im Strom der Investitionen schwimmen, gegen den Markt wetten oder sich geduldig an die Seitenlinie stellen – Hedgefonds, Family Offices und auch andere Profi-Investoren nutzen oft die ganze Breite der Anlagemöglichkeiten. Allerdings lassen sie sich bei ihren Spekulationen nicht gerne in die Karten schauen. Dabei könnten die Strategien vielen Privatanlegern eine wichtige Hilfe auf der Suche nach den Top-Picks an den Aktienmärkten sein. Dies gilt insbesondere zu Jahresbeginn, wenn die Karten neu gemischt werden. Wurden die Börsen vor Weihnachten noch im Zuge von Zinsfantasien hochgejubelt, folgte nach Silvester ein Kater. So haben die Rezessionsgefahren zuletzt zugenommen, die Inflation ist weiterhin hoch und die Notenbanken schlagen wieder restriktivere Töne an.

 

Gehaltvolle Berichte 

Wohin also geht die Reise im Börsenjahr 2024? Um ein Gefühl für den Markt zu bekommen, lohnt sich ein Blick auf die (verfügbaren) Ansätze der Profis. Licht ins Dunkel der wohlgehüteten Geheimisse der Hedgefonds bringen die 13F-Reports. Asset Manager mit einem Anlagevolumen von mehr als 100 Millionen US-Dollar müssen vierteljährlich einen Bericht bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC einreichen, in dem sie ihre Investitionen und Beteiligungen offenlegen. Mit einem Blick in die Reports lassen sich also die Anlagestrategien von berühmten Häusern wie Bridgewater Associates von Ray Dalio, Berkshire Hathaway von Warren Buffett oder auch Michael Burry’s Scion Asset Management aufdecken.

 

Long- und Short-Wetten

Letztgenannter, bekannt aus „The Big Short“, ist berühmt für seine Leerverkäufe. Seit seinem Volltreffer in der Finanzkrise 2008 werden Burry’s Trades von der Anlegerwelt genauestens beobachtet. Zuletzt eröffnete er im August 2023 einen Leerverkauf auf den breiten Markt in Höhe von 1,6 Milliarden US-Dollar und schloss diesen im dritten Quartal wieder. Ein guter Trade, schliesslich gab der S&P 500 zwischen August und Oktober mehr als sechs Prozent nach. Der 13F-Bericht für das dritte Quartal enthüllt zudem, dass Burry eine neue Short-Wette eingegangenen ist, und zwar auf Halbleiteraktien. Selbst wenn der 52-jährige gerne auf fallende Kurse setzt, befinden sich auch einige Long-Positionen im Portfolio. Dazu zählen die Internet-Titel Alibaba und JD.com sowie der europäische Autobauer Stellantis.1

 

Investorenlegende Warren Buffett ist dagegen nur für seine Long-Investments bekannt, die er auch gerne über viele Jahre hält. Tonangebend in seinem Investmentvehikel Berkshire Hathaway ist Apple mit einem Anteil von rund der Hälfte an dem 318 Milliarden Dollar schweren Portfolio. Aber auch Papiere von Bluechips wie Bank of America, American Express, Chevron oder Coca-Cola sind darin zu finden. An der Aktie des letztgenannten Erfrischungsgetränkehersteller hält der Value-Investor mittlerweile seit mehr als 30 Jahren fest. Buffett machte im dritten Quartal aber auch einige Trades und richtete damit seine Anlagestrategie neu aus. So wurden etablierte Positionen wie die dividendenstarken Titel Johnson & Johnson und Procter & Gamble sowie die von Microsoft übernommene Activision Blizzard abgestossen, neue Namen wie Liberty Media, Sirius XM und Atlanta Braves Holdings wurden dagegen ins Portfolio aufgenommen.2

 

Ray Dalio, Gründer und Chef des grössten Hedgefonds der Welt, ist für seine Allwetter-Strategie bekannt. Diese zielt darauf ab, in unterschiedlichen Märkten stabile Renditen zu erzielen und gleichzeitig das Risiko zu minimieren. Sein Kalkül basiert auf einer diversifizierten Allokation von Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Gold. Zudem folgt seine 1975 gegründete Investmentfirma Bridgewater dem Prinzip, dass mit den richtigen Finanzinstrumenten immer Geld verdient werden kann – egal, ob die Kurse steigen oder fallen. Zuletzt erhöhte er seine Beteiligungen an 3M, Abbott Labs und Best Buy, gab auf der anderen Seite aber seine Positionen in Apple und Shopify auf.3

 

Ereignisgesteuert

Eine weitere bekannte Taktik von Hedgefonds-Managern ist die „Event-Driven“-Strategie. Diese zielt darauf ab, aus aussergewöhnlichen Unternehmensereignissen hohe Gewinne zu schöpfen. Zu diesen speziellen Situationen zählen beispielsweise Umstrukturierungen, Fusionen oder auch drohende Insolvenzen. Da es für den Markt schwieriger ist, derartige Firmenaktivitäten zu bewerten, können die Kurse künstlich übertrieben oder gedrückt sein. Berühmt dafür, sich in Sondersituationen einzumischen, ist Davidson Kempner. Der Multi-Asset Manager bringt es eigenen Angaben zufolge auf mehr als 37 Milliarden US-Dollar verwaltetes Vermögen und verhinderte beispielsweise die Übernahme von Qiagen durch Thermo Fisher aufgrund einer – seiner Ansicht nach – zu geringen Offerte.

 

In die „Gurus“ investieren

Auf welche Aktien die Profis setzen und welche Portfolioveränderungen sie vornehmen zeigen die genannten 13F-Formulare. Wer sich nicht die Arbeit machen möchte, diese Berichte quartalsweise minutiös zu durchforsten, kann auf den Solactive Guru Index zurückgreifen. Dieser bildet die Wertentwicklung der Top-Beteiligungen auserkorener Hedgefonds, basierend auf den 13F-Filings, ab. Die Mitglieder des Performance-Index werden gleichgewichtet und einmal im Quartal nach Veröffentlichung der Berichte angepasst. Die USD-Version des Solactive Guru Total Return Index legte seit Lancierung (2012) eine durchschnittliche Performance von 9.77% p.a. hin.4* Über die Tracker-Zertifikate in Franken (Symbol: GURUCH) oder auch US-Dollar (Symbol: GURUUS) lässt sich der Strategie-Index bequem ins Depot holen.

 

Bitte beachten Sie, dass bei den genannten Produkten kein Kapitalschutz und keine Währungsabsicherung bestehen. Zudem muss – wie immer bei Strukturierten Produkten – das Emittentenrisiko berücksichtigt werden.

 

Quellen:

1 SEC, 13F-Filing Scion Asset Management, 14.11.2023

2 SEC, 13F-Filing Berkshire Hathaway, 16.11.2023

3 SEC, 13F-Filing Bridgewater Associates, 13.11.2023

4 Solactive Index Factsheet, 22.01.2023

 

* Bitte beachten Sie, dass vergangene Wertentwicklungen keine Indikationen für künftige Wertentwicklungen sind.

 

Nur für Marketingzwecke

 

 

Zum Autor

 

Jérôme Allet, Leiter Public Distribution für Strukturierte Produkte Schweiz, UBS Investment Bank

Jérôme Allet begann seine berufliche Laufbahn 2011 als Graduate Talent bei der UBS Investment Bank. Seit 2017 leitet er das Team «Public Distribution Sales Switzerland» im Bereich Structured & Solutions Distribution. In dieser Funktion verantwortet er den öffentlichen Vertrieb von Strukturierten Produkten in der Schweiz. Seit 2018 ist er zusätzlich für White Label Lösungen im Bereich Hebelprodukte in Europa zuständig.

 

 

Kontakt: Website: keyinvest-ch.ubs.com, E-Mail: keyinvest@ubs.com, Tel. +41 44 239 76 76

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Ausblick auf 2024 (BNP PARIBAS, 19.12.2023)
Wie wird sich die Börse im neuen Jahr entwickeln? Die Unsicherheiten sind gross, doch Zinssenkungen könnten die Aktienkurse antreiben. Wer profitiert? MÄRKTE & ZERTIFIKATE focus wagt einen Ausblick.

Wie wird sich die Börse im neuen Jahr entwickeln? Die Unsicherheiten sind gross, doch Zinssenkungen könnten die Aktienkurse antreiben. Wer profitiert? MÄRKTE & ZERTIFIKATE focus wagt einen Ausblick.

 

Der alljährliche Blick in die Glaskugel auf das neue Jahr – auch an der Börse hat er Tradition. Wie werden sich die Aktienmärkte 2024 entwickeln? Die ersten Prognosen, veröffentlicht von Banken und Analystenhäuser, fallen verhalten aus. Zwar trauen die Experten den Aktien grundsätzlich Potenzial zu, doch dieses soll im neuen Jahr eher überschaubar sein. Zu viele Unsicherheiten, zu viele Risiken, so der übereinstimmende Tenor der Experten.

 

Und ja, Unsicherheiten und Risiken gibt es. Man denke nur an die zahlreichen militärischen Auseinandersetzungen, an die unsichere Haushaltslage in einigen europäischen Ländern und auch in den USA, die immer noch grassierende Inflation und ein Zinsumfeld, das hier und da durchaus interessante Alternativen zum Aktienmarkt eröffnet, Fachkräftemangel und hohe Energiepreise – der Gefahrenmix für Wirtschaft und Börse ist gewaltig.

Andererseits, gerade weil die Unsicherheiten und Risiken scheinbar erdrückend sind, könnte 2024 ein gutes Börsenjahr werden. Nicht umsonst heisst es nämlich unter Anlageprofis: Je höher das Risiko, desto höher die Chancen.

 

Kipppunkt bei der Inflation

Chancen sehen Beobachter vor allem bei der Entwicklung der Inflation und der Zinsen. In der Schweiz lag die Inflation im November im Vergleich zum Vorjahr bei 1,4 Prozent und damit auf dem niedrigsten Wert seit zwei Jahren. Zur Erinnerung, noch im Februar 2023 waren es über drei Prozent Inflation. Ähnlich die Entwicklung im Nachbarland Deutschland. Im November fiel die Inflation dort auf 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat und damit auf den niedrigsten Wert seit Juni 2021. In der Spitze litt Deutschland unter einer Verteuerung von über zehn Prozent. Wie in der Schweiz hat sich also auch im Nachbarland die Inflation erheblich abgeschwächt. Die Raten liegen zwar immer noch über den Zielkorridoren der Notenbanken, die eine Inflation von ein bis zwei Prozent anstreben, doch sie haben sich ihnen zumindest deutlich angenähert.

 

Die Rückgänge sind natürlich einerseits rein rechnerisch bedingt. Wenn etwas steigt, dann auf einem hohen Niveau verharrt, dann fallen die Zuwachsraten von Monat zu Monat automatisch. Doch hier ist mehr im Spiel. Die Preise verharren nicht nur, sie gehen wirklich zurück. In der Schweiz etwa kosten Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke im September im Schnitt noch knapp vier Prozent mehr als im Vorjahresmonat, aber 0,5 Prozent weniger als im Vormonat. Der Rückgang ist noch nicht überdeutlich und auch nicht bei allen Warengruppen festzustellen, aber Experten sehen durchaus die Möglichkeit, dass ein Kipppunkt bei der Teuerung erreicht wurde.

 

Aktienmarkt hat Potenzial

Ein Kipppunkt, der sich 2024 vertiefen könnte. An der Börse dürfte das positiv aufgenommen werden, weil es nahelegt, dass es vorerst zu keiner weiteren Zinserhöhung durch die Notenbanken kommen wird. Ganz im Gegenteil, erste Zinssenkungen werden denkbar. Für die Aktien ist das gut, denn weitere Zinsanhebungen hätten durchaus zu grösseren Kapitalverschiebungen raus aus dem Aktienmarkt führen können. Nun dürfte hingegen eine Phase gleichbleibender Zinsen anstehen, und damit kann die Börse gut leben.

Allerdings kann damit noch keine Entwarnung für den Aktienmarkt gegeben werden. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass der Markt eine gewisse Zeit benötigt, um ein neues Zinsumfeld einzuarbeiten. Beispielhaft sei hier auf die Entwicklung in der zurückliegenden Staats- und Finanzschuldenkrise hingewiesen. Im Oktober 2008 begann die Schweizer Nationalbank mit der Senkung der Leitzinsen als Reaktion auf die Turbulenzen am Finanzmarkt, ausgelöst durch einen starken Einbruch der Immobilienpreise in den USA. Doch erst Anfang 2009 erreichte der SMI seinen Tiefpunkt, obwohl die SNB bis zu diesem Zeitpunkt die Zinsen mehrfach gesenkt hatte.

 

Wie es diesmal laufen könnte, ist natürlich ungewiss. Einige Marktteilnehmer setzen auch darauf, dass die Aktien ihren Tiefpunkt bereits gesehen haben. Der Anstieg der Kurse seit Oktober wird hierfür als Hinweis genommen. Andere werten die vorweihnachtliche Aufwärtsbewegung lediglich als eine Reaktion auf die Verluste seit Anfang 2022. Grundsätzlich stimmen aber beide Lager darin überein, dass der Markt im kommenden Jahr aufgrund fallender Zinsen Aufwärtspotenzial hat.

 

Als Profiteure einer möglichen Zinssenkungsphase im kommenden Jahr werden von Anlegern vor allem Technologiewerte gehandelt. Unternehmen wie etwa ABB und Logitech gelten an der Schweizer Börse als Favoriten. Aber auch Telekommunikationsunternehmen wie Swisscom können von einem fallenden Zinsumfeld gut profitieren. Da bei sinkenden Zinsen die Nachfrage nach grossen, häufig kreditfinanzierten Gütern steigt, profitieren auch die Luxusgüter- und die Transportbranche. Beobachter verweisen hier auf die SMI-Titel Compagnie Financière Richemont und Kuehne+Nagel als typische Branchenvertreter.

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