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Presseschau vom Wochenende 12 (23./24. März)

24.03.2019 | 16:07

Zürich (awp) - Nachfolgend eine Auswahl von Artikeln zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Presse vom Wochenende:

NOVARTIS/ROCHE: Die Basler Pharmagiganten Roche und Novartis duellieren sich direkt bei Therapien von verschiedenen Krankheiten, wie die "Schweiz am Wochenende" schreibt. Obwohl beide im Bereich der Krebsbekämpfung seit Jahren wichtige Player sind, haben sie die Klingen bislang nur sehr punktuell gekreuzt. Dies habe sich in den letzten Jahren zunehmend geändert, so die Zeitung. So stellt die Novartis-Tochter Sandoz eine Kopie des Roche-Kassenschlagers Rituxan her, der gegen eine Form von Blutkrebs und rheumatoide Arthritis eingesetzt wird. Doch auch in der Entwicklung neuer Therapie, etwa gegen spinale Muskelatrophie, eine seltene Krankheit die Nervenzellen befällt, führen Roche und Novartis einen Wettstreit. (Schweiz am Wochenende; S. 12)

SBB: Die SBB pochten vergangene Woche beim Bundesrat darauf, dass ihr Chef Andreas Meyer für das Jahr 2020 einen Vergütungsrahmen erhält, der knapp über einer Million Franken liegt. Dabei habe die Bahn die Regierung ordentlich unter Druck gesetzt, wie die "NZZ am Sonntag" berichtet. Das Hauptargument lautete: Es droht die Gefahr, dass Meyer die Firma verlassen könnte, sollte er nicht den beantragten Lohndeckel erhalten. Ein Alternativvorschlag sei im Bundesrat zudem nicht durchgekommen, bei dem Meyers Maximallohn um vier Prozent gekürzt werden sollte, so dass seine Bezahlung unter die Schwelle von einer Million Franken zu erliegen gekommen wäre. Auch die "SonntagsZeitung" und der "SonntagsBlick" thematisieren die Höhe von Managergehältern. Laut der "SonntagsZeitung" drohe die SP nunmehr sogar mit einer neuen Volksinitiative, um die Gehälter von Topmanagern zu deckeln. (NZZaS Seite 10, SoZ, Sonntagsblick Seiten 4-7)

POST: Die Deutsche-Post-Tochter DHL wollte der Schweizer Post bei den Privatpaketen Konkurrenz machen. Jetzt gibt sie die Pläne auf, die eigens dafür eröffnete Webseite ist bereits nicht mehr aktiv. Gegenüber der "NZZ am Sonntag" bestätigte eine DHL-Sprecherin: "DHL bietet in der Schweiz kein Standardpaket-Produkt für Privatkunden mehr an." Das Unternehmen werde sich nun ausschliesslich auf das Geschäft mit grenzüberschreitenden Kundenlösungen konzentrieren. (NZZaS; S. 25)

PATEK PHILIPPE: Thierry Stern, Chef der Luxusuhrenmarke Patek Philippe, hat Verkaufsgerüchte dementiert. "Wir haben absolut keine Absicht, Patek Philippe zu verkaufen", sagte er im Gespräch mit der "NZZ am Sonntag". Auch in der "Handelszeitung" sprach er sich gegen einen allfälligen Verkauf aus. Er dementierte damit ein Gerücht, das in einer Research-Publikation von Berenberg Capital Markets gestreut wurde. Darin wurde der mögliche Verkaufspreis für das Genfer Haus bei 7 bis 9 Milliarden US-Dollar gesehen. Als möglicher Käufer wurde von Branchenexperten Rolex genannt. Die Marke Patek Philippe ist derweil gut unterwegs. Im vergangenen Jahr hat Patek mit 62'000 Uhren so viele wie noch nie hergestellt. Der Umsatz liegt deutlich über 1 Milliarden Franken. (NZZaS; S. 27; Handelszeitung)

RAHMENABKOMMEN: Im Bundesrat will nur noch Aussenminister Ignazio Cassis einen raschen Vertragsabschluss beim umstrittenen Rahmenabkommen mit Brüssel, schreibt die "Sonntagszeitung". Vor allem FDP-Kollegin Karin Keller-Sutter stelle sich gegen ihn. Und auch die zweite Neu-Bundesrätin Viola Amherd von der CVP habe gegenüber ihrer Fraktion klargemacht, dass sie das Abkommen in der vorliegenden Form nicht unterstütze. Nachdem die bisherigen Mitstreiter von Cassis, Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann weg sind, und sich Keller-Sutter und Amherd auf die Seite der Skeptiker der SP und der SVP geschlagen hätten, lägen die Skeptiker zum Rahmenabkommen mit sechs zu eins im Vorteil, so der Bericht. (SoZ, S. 5)

mk


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