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Privatbanken plädieren für Rahmenabkommen mit der EU

16.05.2019 | 12:00

Bern (awp) - Die in der Vermögensverwaltung tätigen Banken sprechen sich für den Abschluss des Rahmenabkommens mit der Europäischen Union aus. Dieses sei eine zwingende Vorbedingung für einen verbesserten Marktzugang. Heute seien die Schweizer Vermögensverwaltungsinstitute gegenüber ihren ausländischen Konkurrenten benachteiligt.

"Ohne Abkommen werden sich die Beziehungen zur EU wie eine mangelhaft unterhaltene Strasse immer weiter verschlechtern", erklärte Yves Mirabaud, Präsident der Vereinigung Schweizerischer Privatbanken (VSPB), anlässlich der gemeinsamen Jahresmedienkonferenz des VSPB und der Vereinigung Schweizerischer Assetmanagement- und Vermögensverwaltungsbanken (VAV) vom Donnerstag.

Der Marktzugang der Schweizer Vermögensverwaltungsbanken sei heute oftmals aus protektionistischen Gründen nur sehr eingeschränkt gegeben, so die Branchenvertreter. Sollten die Beziehungen mit der EU in eine "Sackgasse" geraten, so drohten Wegzüge von Schweizer Instituten mit entsprechend negativen Konsequenzen auf die Steuererträge und die Beschäftigung im Inland.

fr/tp/ys


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